Herzlich Willkommen auf der Website des DDR-Kabinett-Bochum e.V. !

Auf den folgenden Seiten unserer Website informieren wir Sie über unsere Dauerausstellung zur DDR, die Vereinsarbeit des DDR-Kabinett-Bochum e.V. sowie über aktuelle Veranstaltungen und neue Exponate.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im DDR-Kabinett-Bochum. Erleben Sie dort eine interessante Reise in die deutsche Geschichte und die Erinnerung an 40 Jahre Deutsche Demokratische Republik.

 

Ebenso freuen wir uns über Ihren Eintrag in unserem Gästebuch und der Teilnahme an unseren Umfragen, die wir zu verschiedenen Anlässen anbieten werden.

 

In diesem Sinne – Freundschaft !

 

Andreas Maluga

1. Vorsitzender des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

 

Erfolgreiche Teilnahme am UZ-Pressefest 2016!

Das DDR-Kabinett-Bochum und die GRH e.V. beteiligten sich vom 1. bis 3. Juli mit einem eigenen Veranstaltungszelt am UZ-Pressefest im Revierpark Dortmund-Wischlingen. 3 Tage gab es dort ein volles Programm aus Kultur, Diskussion und Vorträgen. Und JEDE dieser Veranstaltung war bis auf den letzten Platz belegt und viele mussten noch vor dem Zelt dem Programm folgen. Damit hätten wir niemals gerechnet. Wir bedanken uns bei Allen, die es uns ermöglicht haben, diesen Beitrag auf dem größten Volksfest der linken Bewegung zu leisten. Bei den Spendern, Helfern, Künstlern und Referenten und natürlich bei den weit über Tausend Besucherinnen und Besuchern unseres Ernst-Thälmann-Zeltes! Wir sehen uns beim nächsten UZ-Pressefest 2018 wieder!

Umgestaltung des SPort-Bereiches im DDR-Kabinett-Bochum

Blog des DDR-Kabinett-Bochum

Liebe Genossen und Freunde   Gern wäre ich bei euch und würde mich direkt an eurer Diskussion beteiligen. Alter und Gesundheit lassen das aber nicht mehr zu, deshalb mache ich es auf diesem Wege.*   Solche Jahrestage wie dieser bewegen mich und es gehen einem dann schon so manche Erinnerungen durch den Kopf.   Natürlich bin ich mit ganzem Herzen bei eurer Festveranstaltung aus Anlaß der Gründung der DDR. Dieses Datum wird im Kalender als ein Wendepunkt der Geschichte in Deutschland  immer bestehenbleiben. Erstmals entstand 1949 auf deutschem Boden ein Staat des Friedens und der Volksherrschaft ohne Schlotbarone und Junker.   Ich habe nicht nur miterlebt,  sondern auch meinen bescheidenen Anteil dazu beigetragen, daß die schlimmen Folgen - die uns Faschismus und Krieg hinterlassen hatten -  überwunden wurden.  Dank des Fleißes und der Zuversicht in eine bessere Gesellschaft  und eine im Frieden gesicherte Zukunft haben unsere Menschen buchstäblich Heldentaten für ihre junge Republik erbracht.   Mögen die Feinde der DDR sich heute auch noch so sehr ereifern und die Leistungen der Arbeiter und Bauern, der sozialistischen Intelligenz, der Frauen und Jugend verleumden und klein reden wollen;  Tatsachen bleiben Tatsachen. Wir lassen uns heute nicht von den Reden der Besserwisser beeindrucken,  die uns sagen wollen, wie wir hätten gelebt haben  sollen.   Die Menschen der DDR hatten eine gesicherte Perspektive, sie hatten ihre Arbeit, bezahlbaren Wohnraum, sie genossen umfassende  gesundheitliche Fürsorge und jeder hatte seine humanistischen Bildungschancen. Das Wort „Arbeitslosigkeit“  war in der DDR ein Fremdwort und trotzdem konnten  unsere Frauen schon mit 60 Jahren in Rente gehen.  Die Türen zur Kultur waren für jeden weit geöffnet.  Das haben unsere Menschen für sich in Anspruch nehmen dürfen, sie haben gehandelt und es tatsächlich geschafft, selbst ihr Leben menschlich und würdevoll zu gestalten.  Frieden und Völkerfreundschaft, Antifaschismus und Solidarität waren feste Grundwerte in unserer DDR. Und diese Erfahrungen machte nicht nur ich. Das war  DDR-Alltag  - für uns damals eine Selbstverständlichkeit. Und nicht nur deshalb war die DDR unser Vaterland, unsere Heimat. Viel zu häufig mußte ich als Bürger der DDR aber leider auch erfahren, wie richtig die alte Volksweisheit war: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“.   Wir haben es dennoch 40 Jahre überstanden und die Versuche, die DDR schon 1953 zu beseitigen, den dauernden Wirtschaftskrieg gegen uns,  zahlreiche Sabotageanschläge gegen Personen und Objekte der DDR, mit Hilfe unserer Schutz- und Sicherheitsorgane erfolgreich abzuwenden. Gegen die Konterrevolution  unserer Klassenfeinde 1989, die leider auch von fehlgeleiteten Personen – ja, auch von einigen Leuten in leitenden Funktionen in der DDR -  ihre Unterstützung fand, hatten wir keine Chancen. Eine wesentliche Rolle in diesem Komplott spielte dabei insbesondere der internationale Verrat vermeintlicher „Freunde“ .   Um so mehr bin ich heute besorgt, wohin die Politik der gegenwärtig Herrschenden steuert. Probleme treten wieder zutage, die mir Angst vor der Zukunft für die nach mir kommenden Generationen  machen. Die Politik der Regierung Merkel hat rechtsorientierten Kräften in Deutschland wieder mächtigen Nährboden verschafft. Die Ergebnisse der Wahlen in Mecklenburg und Berlin sind für mich ein Ausdruck dieser neofaschistischen Entwicklung. Dieses System hat es geschafft, daß wir wieder von 3,5 Millionen Arbeitslosen sprechen müssen (die Dunkelziffern und auch die hunderttausenden arbeitslosen Asylbewerber nicht mitgerechnet). In Deutschland gibt es fast 1/2 Million Obdachlose, 25 % davon sind Frauen,  in der BRD Leben 32.000 Minderjährige, die keinen festen Wohnsitz haben. Und nicht nur über unseren Senioren schwebt das Schwert der Armut. Über 27 Jahre nach der Annektierung der DDR gibt  es  immer noch gravierende Unterschiede bei Tarifen, Löhnen und Gehältern zwischen Ost und West, es gibt keine Rentengleichheit, und noch immer werden willkürlich verordnete Strafrenten für ehemalige DDR- Funktionäre gezahlt.  Es ist offensichtlich: ein Volk wird bestraft, weil es seinen Staat nach seinen Vorstellungen und Bedürfnissen errichtet und verteidigt hatte.    Liebe Genossen und Freunde Ich möchte keine Panik verbreiten sondern diese Feststellungen als eine Anklage gegen dieses  System verstanden wissen.  Liebe Freunde!   Es macht mir große Sorge, wenn ich höre, daß Herr Schäuble (CDU) bei der Bundespressekonferenz zur Vorstellung der Haushaltsplanung kein Blatt vor den Mund nahm und erklärte: „Die Schwerpunkte dieses Haushalts und der Finanzplanung sind natürlich die innere und äußere Sicherheit unseres Landes“.   In einer Übersicht auf der offiziellen Website des Finanzministeriums heißt es zum „Schwerpunkt Äußere Sicherheit“:  „Angesichts vielfältiger und sich wandelnder Aufgaben der Bundeswehr sowohl im Rahmen internationaler Einsätze als auch bei der Bündnis- und Landesverteidigung wird der Verteidigungshaushalt im neuen Finanzplan um insgesamt rund 10,2 Milliarden Euro aufgestockt“. Konkret soll der Verteidigungsetat von derzeit 34,3 auf 39,2 Milliarden Euro im Jahr 2020 (ein Plus von 14,3 Prozent!) steigen. Das finde ich ungeheuerlich. Aber damit nicht genug. Neben der Bundeswehr werden auch die Geheimdienste und der Sicherheitsapparat massiv aufgerüstet. Die Ausgaben für diesen Bereich werden bis 2020 um rund 2,1 Milliarden Euro aufgestockt. (Quelle: Internet – 26.03.2016 „Bundesregierung rüstet massiv auf“ – von Johannes Stern   Wenn ich dazu dann noch erfahre, daß diese Mittel u.a.  „…für die weitere bakterielle  Aufrüstung zum Beispiel für die Stärkung der Militärpräsenz der NATO in der Ukraine verwendet werden…“, sollen, dann habe ich ganz starken Pulvergeruch in der Nase und Angst, denn diese Zeche zahlt dann wieder das einfache Volk !   Schon bei der sog. Münchener Sicherheitskonferenz im Februar 2006 propagierte Frau Merkel in aller Offenheit Angriffskriege der EU. In Anlehnung an ihre Vorbeter in Washington sagte sie: Um „Politik und Handeln anderer Nationen zu beeinflussen ..“ und „...um den Interessen der eigenen Nation zu dienen...“ müssen wir „...alle Mittel in Betracht ziehen ...von freundlichen Worten, bis zu Marschflugkörpern“. Diese „..verblüffend einfache Definition..“ müsse nicht nur für die USA-Politik Gültigkeit haben, „..sondern sollte – besser muss – auch Maßstab einer europäischen Außen- und Sicherheitspolitik sein.(“Quelle: Aus der Rede von Bundeskanzlerin A.Merkel, Bulletin der Bundesregierung Nr. 12-2.   vom 04. Febr. 2006)  Diese Worte erinnern mich an jene, die vor etwa 70 Jahren schon einmal in ähnlicher Art aus den Lautsprechern des Berliner Sportpalastes ertönten. Frau Merkel hat sich wieder diesen deutschen Großmacht-Zielen verschrieben und schickt sich offenbar an, Deutschland in einen Stellvertreterkrieg für die USA hinein zu manövrieren. Da möchte ich sie mit unseren Erfahrungen an die Ergebnisse des 2. Weltkrieges erinnern : ein angezettelter Krieg kann sehr schnell an seinen Ausgangsort  zurückkehren und für den Aggressor böse Folgen haben. Und das alles im Atom-Zeitalter, wo "herkömmliche" Kriege kaum mehr denkbar sind.   Da brauchen wir auch keine Lebensmittelbevorratung, wie sie uns Herr „DieMisere“  für den "Ernstfall" empfiehlt. Die Politik dieser Regierung ist eine Schande für Deutschland.   Aber, die Dame mit den zur Raute gefalteten Händen sagt: „wir schaffen das“. Mit Ihrer Politik hat diese Frau aber Ihren  Amts-Eid gebrochen, als Sie vor nunmehr 10 Jahren vor ihrem Gott geschworen hatte    "alles zum Wohle des Deutschen Volkes zu tun" ! Darum ist es an der Zeit, daß Sie Frau Merkel, Ihr Amt zur Verfügung stellen, denn Ihnen ist es zuzuschreiben, daß Deutschland in diese größte und allseits umfassende Krise geraten ist.    An noch viel mehr erinnert sich aber ein denkender Mensch, was ihm dagegen die DDR bedeutete. 27 Jahre nach der Annektierung  unserer Heimat erkennen Viele, und das leider zu spät,  was sie verloren haben.   Deshalb danke ich den Genossen und Freunden des DDR-Kabinetts in Bochum für Ihre mutige und zielgerichtete Arbeit zur Erinnerung an die Deutsche Demokratische Republik.   Jedes Erinnern, jede noch so gelungene Feier werden allerdings nur die allerbesten Früchte tragen, wenn es uns gelingt,  aus dieser Erinnerung neue revolutionäre Taten  wachsen zu lassen, die diese Welt verändern,  damit von Deutschland nie wieder ein Krieg ausgeht, Neofaschismus, Rassen-  und Völkerhaß ein für alle Mal ausgerottet werden und Demokratie, soziale Gerechtigkeit und ein gesicherter Wohlstand für das werktätige Volk wieder einen hohen Stellenwert erhalten.   In diesem Sinne wünsche ich der Veranstaltung einen großen Erfolg und entbiete Euch in fester Verbundenheit meine solidarischen Grüße. Euer Kurt Andrä ___________________ * Die Rede von Kurt Andrä (langjähriger Mitarbeiter im Büro von Wilhelm Pieck) wurde audiovisuell auf der Festveranstaltung am 8. Oktober 2016 in Bochum vorgetragen.    

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