Herzlich Willkommen auf der Website des DDR-Kabinett-Bochum e.V. !

Auf den folgenden Seiten unserer Website informieren wir Sie über unsere Dauerausstellung zur DDR, die Vereinsarbeit des DDR-Kabinett-Bochum e.V. sowie über aktuelle Veranstaltungen und neue Exponate.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im DDR-Kabinett-Bochum. Erleben Sie dort eine interessante Reise in die deutsche Geschichte und die Erinnerung an 40 Jahre Deutsche Demokratische Republik.

 

Ebenso freuen wir uns über Ihren Eintrag in unserem Gästebuch und der Teilnahme an unseren Umfragen, die wir zu verschiedenen Anlässen anbieten werden.

 

In diesem Sinne – Freundschaft !

 

Andreas Maluga

1. Vorsitzender des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

 

APPELL - HÄNDE WEG VON RUSSLAND!

Es ist unglaublich und empörend. Panzer rollen wieder gen Rußland. Tausende von Soldaten samt Kriegsausrüstung nehmen in diesen Tagen in Polen an den Grenzen zu Rußland Stellung. Der Truppenaufmarsch an der NATO-Ostgrenze ist eine ernsthafte Gefahr für den Frieden in Europa und darüber hinaus. Und Deutschland an vorderster Front. Bereitwillig stellt es sein Territorium für den militärischen Aufmarsch zur Verfügung. Und wird selbst im Rahmen einer NATO-Operation im Februar des Jahres 500 Soldaten mit Schützen- und Kampfpanzern sowie weiteren Militärfahrzeugen nach Litauen an die russische Grenze schicken. 

 

Nach dem Grundgesetz der BRD hat der Bund "Streitkräfte zur Verteidigung" aufzustellen. Der Aufmarsch bundesdeutscher Truppen an Rußlands Grenzen dient nicht der Verteidigung. Es ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz. 

 

"Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen", war einst zu Zeiten des Kalten Krieges über-einstimmender Konsens zwischen den feindlichen Lagern. Und einge¬denk der Opfer der Völker der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg sowie des ent¬scheidenden Anteils der Sowjetunion an der Zerschlagung des Hitlerfaschismus galten friedliche Beziehungen mit dem östlichen Nachbarn über Jahrzehnte als ein Grundpfeiler für Frieden und Sicherheit in Europa. 

 

Für das Volk der DDR war Freundschaft mit der Sowjetunion Herzenssache. Dank der brüderlichen Verbundenheit beider Länder konnte die DDR über mehr als vier Jahrzehnte unter friedlichen Bedingungen eine sozialistische Entwicklung nehmen. Politiker der Sowjetunion und der DDR agierten erfolgreich mit Friedensinitiativen auf internationaler Bühne. Gemeinsam mit den sowjetischen und Waffenbrüdern der anderen sozialistischen Staaten schützten unsere Grenz-truppen zuverlässig die territoriale Integrität unserer Länder. Die Armeen der Warschauer Vertragsstaaten garantierten das militärische Gleichgewicht, das für den Friedenserhalt so wichtig war. 

 

Die Sowjetunion existiert nicht mehr. Rußland ist ein kapitalistisches Land. Mit seiner Politik unter Präsident Wladimir Putin leistet es aber in unserer Zeit, in der nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers Krieg wieder ein Mittel der Politik geworden ist, den entscheidenden Beitrag zur Zurückweisung aggressiver imperialistischer Politik. 

 

Diese Erkenntnis und unsere geschichtlichen Erfahrungen verbinden uns in Solidarität und Freundschaft mit der Politik der Russischen Föderation.

 

Leistet Widerstand gegen die Kriegspolitik der BRD!

 

Erklärt Eure Solidarität mit der Politik Rußlands und seinem Präsidenten!

 

Tretet ein für friedliche und freundschaftliche Beziehungen mit Rußland!

 

Im Namen des Vorstandes der GRH e.V.

 

Hans Bauer       Dieter Stiebert

Vorsitzender      Geschäftsführer

Erfolgreiche Teilnahme am UZ-Pressefest 2016!

Das DDR-Kabinett-Bochum und die GRH e.V. beteiligten sich vom 1. bis 3. Juli mit einem eigenen Veranstaltungszelt am UZ-Pressefest im Revierpark Dortmund-Wischlingen. 3 Tage gab es dort ein volles Programm aus Kultur, Diskussion und Vorträgen. Und JEDE dieser Veranstaltung war bis auf den letzten Platz belegt und viele mussten noch vor dem Zelt dem Programm folgen. Damit hätten wir niemals gerechnet. Wir bedanken uns bei Allen, die es uns ermöglicht haben, diesen Beitrag auf dem größten Volksfest der linken Bewegung zu leisten. Bei den Spendern, Helfern, Künstlern und Referenten und natürlich bei den weit über Tausend Besucherinnen und Besuchern unseres Ernst-Thälmann-Zeltes! Wir sehen uns beim nächsten UZ-Pressefest 2018 wieder!

Umgestaltung des SPort-Bereiches im DDR-Kabinett-Bochum

Blog des DDR-Kabinett-Bochum

Stabsmusikkorps der Grenztruppen der DDR ‎– Grün Ist Unsere WaffenfarbeETERNA - LP - 1978 - im Bestand des DDR-Kabinett-Bochum Am 21. Februar 1951 töteten US-amerikanische Soldaten den VP-Wachtmeister Herbert Liebs am „Pferdsdorfer Köpfchen“ durch einen Schuß aus dem Hinterhalt, sorgfältig geplant. Ein Mord, der nie gesühnt wurde. Was geschah damals? Anfang 1951 mehrten sich Übergriffe und Provokationen gegen Thüringer Grenzpolizisten durch amerikanische Constabulary (Angehörige einer von 1946 bis 1952 bestehenden Polizeitruppe der US Army) vom Standort Bad Hersfeld.(1) Am 21. Februar, einem naßkalten und ungemütlichen Wintertag, befinden sich die VP-Wachtmeister Liebs und Schulze vom Grenzpolizeikommando Pferdsdorf auf ihrem routinemäßigen Kontrollgang entlang der Demarkationslinie (DL) zu Westdeutschland. Der 21jährige Liebs ist als Postenführer eingeteilt. Beide sind auf dem Rückweg nach Pferdsdorf, als sie plötzlich Motorengeräusche vernehmen. Durch ihre Ferngläser erkennen sie auf der Straße ein amerikanisches Fahrzeug, welches sich kurz darauf Richtung Willershausen entfernt. Streifenführer Liebs will sich Klarheit verschaffen, was das zu bedeuten hatte. Die Grenzpolizisten machen sich unverzüglich auf den Weg Richtung „Pferdsdorfer Köpfchen“. Gegen 17.40 Uhr erreichen beide einen parallel zur Willershäuser Straße verlaufenden Feldweg. Da die Straße von hier aus nicht einzusehen ist, beschließt der Streifenführer, einen günstigeren Beobachtungspunkt einzunehmen. Sie gehen unterhalb der Straßenböschung einige Meter in Richtung Pferdsdorf, um einen besseren Überblick zu erhalten. Die DL verläuft hier ungefähr in der Straßenmitte, so daß vom Rand der Chaussee eine bessere Sicht möglich ist. Als der Böschungsrand erreicht ist, sehen sie allerdings weder Fahrzeuge noch Personen. Plötzlich fallen kurz hintereinander aus dem hessischen Gebiet heraus zwei Schüsse. Liebs geht mit den Worten „Mich hat’s erwischt“ zu Boden, der geschockte Schulze sucht Deckung hinter einem Baum. Von der mit Sträuchern und Bäumen bewachsenen hessischen Seite kommen mehrere mit Regenumhängen bekleidete Personen auf die Demarkationslinie zu. Schulze läuft ins Dorf, um Hilfe zu holen. Auch in Pferdsdorf wurden die Schüsse wahrgenommen. Das wenige hundert Meter von der DL wohnende Lehrerehepaar Jahn horcht erschrocken auf, will nachschauen, was passiert ist und läuft Richtung Schlagbaum „Pferdsdorfer Köpfchen“ auf der Willershäuser Straße. VP-Wachtmeister Finholdt, der sich bei einem Freund unweit des „Köpfchens“ befindet, eilt nach den Schüssen unverzüglich Richtung Willershäuser Straße. Hier trifft er auf VP-Wachtmeister Schulze, der ihm kurz von dem Vorfall berichtet. Sofort entschließen sich beide, den angeschossenen Liebs zu holen und in Sicherheit zu bringen. Finholdt sieht in einer Entfernung von ca. 150 bis 200 Metern sechs oder sieben amerikanische Soldaten, die sich ca. drei bis vier Meter auf der östlichen Seite der Demarkationslinie befinden. In unmittelbarer Nähe steht westlich der Linie ein Jeep mit laufendem Motor. Sie machen sich am verletzten Liebs zu schaffen, wollen ihn vermutlich in den Jeep laden, was Finholdt mit zwei gezielten Schüssen in Richtung der Soldaten und in Richtung Jeep zu verhindern weiß. Sofort lassen die Amerikaner von Herbert Liebs ab und flüchten in den Wald. Auch der Fahrer des Jeeps legt den Rückwärtsgang ein und fährt mit hoher Geschwindigkeit in die Deckung des Waldes. Kurz darauf kommen zwei vollbesetzte Jeeps wieder heraus und fahren Richtung Willershausen. Finholdt trägt den schwer verletzten Kameraden die Böschung hinunter auf den Feldweg, der von westlicher Seite nicht einzusehen ist und eine gute Deckung bietet. Ein Abtransport ohne Hilfsmittel ist bei den Verletzungen und Bodenverhältnissen allerdings aussichtslos. Finholdt macht sich auf den Weg ins Dorf, um dort eine Trage zu beschaffen, während Schulze mit seinem Karabiner beim Verletzten bleibt. Nach kurzer Zeit kehrt Finholdt mit einer eilig zusammengebauten Trage und drei weiteren Männern zur Unterstützung zurück. Gemeinsam transportieren sie Liebs auf dem Feldweg in Richtung Pferdsdorf. Gegen 18 Uhr erreichen sie das Haus des Lehrerehepaars am Ortseingang und bringen den Schwerverletzten in die Küche. Kurz darauf stirbt Herbert Liebs. Der spätere Obduktionsbericht Dr. Voigts vom Institut für gerichtliche Medizin Jena benennt umfangreiche äußere und innere Schußverletzungen, die zum Tod führten.(2) Ein Polizeiwachtmeister der Grenzaufsichtsstelle (GASt) Willershausen, der sich auf einem Streifengang westlich von Pferdsdorf befindet, hört um 17.44 Uhr einen Schuß aus Richtung des Ortes. Er sieht, wie von dort kurz darauf zwei Jeeps der Constabulary in schneller Fahrt kommen. Seine Beobachtungen meldet er telefonisch an das Zollgrenzkommissariat in Netra. In die von ihm gefertigte Tatortskizze zeichnet er auch die vermutete Stelle des Schützen ein. An dieser Stelle werden die Ermittler der Kripo Eisenach am nächsten Tag entscheidende Beweismittel finden. Am Abend erscheinen zwei Angehörige des Militärischen Nachrichtendienstes der US-Armee in der GASt und befragen die Anwesenden zum Vorfall. Den englisch geführten Gesprächen der Amerikaner entnimmt der Polizeiwachtmeister, daß eine Constabulary-Streife auf einen Volkspolizisten geschossen habe, der die DL überschritten habe.(3) Diese Darstellung verbreiten die Amerikaner auch in der Öffentlichkeit. Es ist eine Lüge, welche die Tat vertuschen soll. 1963 wird sie durch eine andere ersetzt. Nun ist Herbert Liebs nicht mehr wegen Überschreitens der DL erschossen worden, sondern weil ein Constabulary Zielübungen auf ihn gemacht hat und sich dabei ein Schuß löste.(4) Am Tag nach der Tat suchen die Ermittler der Kripo Eisenach am Tatort nach Spuren und Beweismittel, auch jenseits der DL.(5) Zwei Patronenhülsen hinter einem Wacholderbusch verraten den Standort des Schützen. Schußbahn und Standort von Liebs können nun rekonstruiert werden.(6) Es steht zweifelsfrei fest: Liebs befand sich auf dem Gebiet der DDR, der Schütze auf dem der BRD. Am 26. Februar 1951 wird Herbert Liebs unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Zeulsdorf bei Gera beigesetzt. Bernd Dehn in RotFuchs 02/2017 1. Sektionsbericht vom 22. 2. 1951 (BStU MfS AP 9392/56, S. 76 ff.) 2. Schreiben BMF an OFD vom 23. 10. 1951 (HHSTAW 531.126) 3. Meldung GASt Willershausen vom 22. 2. 1951 (BArch B 126/4, Bd. 2, S. 506) 4. Schreiben BMdI an Auswärtiges Amt vom 7. 10. 1963 (HHSTAW 531/083, S. 23) 5. Meldung GASt Willershausen vom 22. 2. 1951 (BArch B 126/4, Bd. 2, S. 508) 6. Tatortskizze (BStU MfS AP 9392/56, S. 54 f.),  7. Tatortfotos (BStU MfS AP 9392/56, S. 58 ff.

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