Herzlich Willkommen auf der Website des DDR-Kabinett-Bochum e.V. !

Auf den folgenden Seiten unserer Website informieren wir Sie über unsere Dauerausstellung zur DDR, die Vereinsarbeit des DDR-Kabinett-Bochum e.V. sowie über aktuelle Veranstaltungen und neue Exponate.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im DDR-Kabinett-Bochum. Erleben Sie dort eine interessante Reise in die deutsche Geschichte und die Erinnerung an 40 Jahre Deutsche Demokratische Republik.

 

Ebenso freuen wir uns über Ihren Eintrag in unserem Gästebuch und der Teilnahme an unseren Umfragen, die wir zu verschiedenen Anlässen anbieten werden.

 

In diesem Sinne – Freundschaft !

 

Andreas Maluga

1. Vorsitzender des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

 

CORONA-PANDEMIE UND AKTUELLE AUSWIRKUNGEN AUF DIE ARBEIT DES DDR-KABINETT-BOCHUM e.V. (Stand : JANUAR 2022)

Noch immer müssen wir mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie leben und viele Einschränkungen im privaten und auch öffentlichen Leben hinnehmen.  

 

Das hat andauernd auch erhebliche Auswirkungen auf die Arbeit des DDR-Kabinett-Bochum e.V. Die Vorstandsarbeit findet weiterhin nur sehr eingeschränkt statt. Unsere für Oktober 2021 geplante Festveranstaltung, im Erinnerung an die Gründung der DDR, haben wir noch einmal verschoben. Wir hoffen dann im Herbst 2022 wieder eine Festveranstaltung im gewohnten Rahmen durchführen zu können.

 

Für die Besichtigung der Ausstellung in der Harkortstraße gilt auf Grund der räumlichen Situation und der hohen Inzidenz-Zahlen in Bochum die 2G-Regelung. Das heißt konkret: Vollständig gegen Corona geimpft oder genesen(laut Vorgaben der Landesregierung NRW und Empfehlungen des RKI).Dazu bitte den entsprechenden Nachweis in schriftlicher oder elektronischer Form (CocPassCheck) bereit halten.

 

Desweiteren ist zur Kontaktverfolgung die Registrierung in schriftlicher Form oder die Anmeldung über die Corona-WarnApp, vor betreten der Räumlichkeiten, notwendig.

 

Das Tragen eines zugelassenen medizinischen Mund-Nasenschutzes oder einer FFP2-Maske in den Räumlichkeiten ist aber nach wie vor vorgeschrieben.

 

In den Räumen sind mittlerweile mobile Luftfilteranlagen installiert und entsprechende Möglichkeiten der Hand-desinfektion werden bereit gestellt. 

 

Die Zukunft der Ausstellung in den Räumlichkeiten ist durch die Spendenaktion noch bis zum Sommer 2022 gesichert. Dafür möchten uns herzlich bedanken! Wir hoffen aber auch weiterhin auf Eure solidarische Unterstützung! Denn leider gibt es für unsere Form der Kulturerhaltung KEINE staatliche Unterstützung. Wir sind deshalb auch in Zukunft auf Eure Spenden angewiesen.......passt weiterhin auf Euch auf und bleibt gesund!

 

 

Vorstand des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

Liebe Freundinnen und Freunde,
 
zum 25. Mai 2018 tritt die europäische Datenschutzverordnung (DSGVO) in Kraft und die Übergangsregelung endet. Dies führt zu zahlreichen Änderungen im Bereich des Datenschutzes. Aus diesem Grund haben auch wir unsere Datenschutzhinweise erweitert und aktualisiert.

Der Schutz der Privatsphäre hat für uns einen hohen Stellenwert. Daher möchten wir Euch auf unsere Datenschutzerklärung hinweisen. Diese enthält detaillierte Informationen über unseren Umgang mit personen-bezogenen Daten, wie wir diese schützen und welche Rechte man diesbezüglich hast. Die Datenschutzerklärung findet man in unserem Impressum.

"Der Admiral verlässt das Schiff und tritt seine letzte Reise an." - Wir nehmen Abschied von Admiral a.D. Theodor Hoffmann

Und schon wieder müssen wir Abschied nehmen. Am 1. November 2018 verstarb nach schwerer Krankheit, Admiral a.D. Theodor Hoffmann. Für alle die ihn persönlich kannten und unter seinem Kommando ihren Ehrendienst bei der Volksmarine leisteten, ist es ein schmerzlicher Verlust. 

 
Für seine Leistungen zum Schutz der Deutschen Demokratischen Republik wurde Admiral a.D. Theodor Hoffmann mit hohen staatlichen und militärischen Auszeichnungen, darunter dem Vaterländischen Verdienstorden, dem Scharnhorst-Orden, dem Kampforden für Verdienste um Volk und Vaterland u.a., geehrt. Bis zum letzten Tag kämpfte er aktiv für die Rechte der ehemaligen Angehörigen der bewaffneten Organe der DDR, sowie gegen die Verfälschung der Geschichte der DDR und ihrer bewaffneten Kräfte. U.a. war er mehrere Jahre Vorsitzender des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V.
 
Auch die Arbeit des DDR-Kabinett-Bochum begleitete er in den letzten Jahren sehr aufmerksam und solidarisch. Ein Höhepunkt der Wertschätzung war die Teilnahme von Admiral a.D. Theodor Hoffmann auf unserer Festveranstaltung am 8. Oktober 2016, in Erinnerung an den 67. Jahrestag der Gründung der DDR.
 
In Gedanken sind wir bei seinen Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie Genossinnen und Genossen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und verneigen uns im stillen Gedenken.
 
Vorstand des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

ERFOLGREICHE TEILNAHME DES DDR-KABINETT-BOCHUM am 20. UZ-Pressefest 2018

Wer das 20. UZ-Pressefest im Revierpark Dortmund-Wischlingen besuchte, sah in viele zufriedene Gesichter. Besuchten doch insgesamt an die 40.000 Menschen dieses Fest für Frieden und Solidarität. Zur guten Stimmung trug neben dem spät-sommerlichen Wetter vor allem die fast unüberschaubare Programm-vielfalt an Kultur und Diskussions-und Informationsrunden bei. Bereits am Freitagabend war nicht zu übersehen, dass das UZ-Pressefest gut besucht war – von der Hauptbühne bis zum Roten Marktplatz, in der Casa Cuba und auf dem Leninplatz im Ernst-Thälmann-Zelt des DDR-Kabinett-Bochum und der GRH. Politischer Höhepunkt des UZ-Pressefestes war sicherlich das „Antikriegs-Meeting“ am Samstag auf der Hauptbühne. Patrik Köbele als Parteivorsitzender der DKP konnte hier fast 30.000 Unterschriften für den Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten“ an Reiner Braun, einen der Initiatoren der Kampagne, übergeben. Egon Krenz und Petr Parkhitko von der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation kritisierten die Kalten Krieger in Bundesregierung und NATO und ihre Konfrontationspolitik gegenüber Russland. Die internationalen Gäste des UZ-Pressefestes setzen mit einem gemeinsamen Auftritt auf der Hauptbühne ein Zeichen gegen Aufrüstung und die Kriege der NATO.

Über alle drei Tage herrschte auch bei uns im Ernst-Thälmann-Zelt großer Andrang. Neben einer gut besuchten Mitgliederversammlung, die eine Änderung der Satzung zur Erweiterung des Vorstandes beschloss, ging es nahtlos in die erste Veranstaltung unter dem Thema "Solidarität mit den Volksrepubliken im Donbass und Frieden mit Russland" weiter. In Kürze werden wir über die weiteren Veranstaltungshöhepunkte in unserem Zelt berichten.

BILDER-IMPRESSIONEN AUS DEM ERNST-THÄLMANN-ZELT DES DDR-KABINETT-BOCHUM AUF DEM 20. UZ-PRESSEFEST 2018

DAS WAR UNSER PROGRAMM Auf dem 20. UZ-Pressefest 2018

3 Tage volles Programm im Zelt des DDR-Kabinett-Bochum
Programm_Ernst_Thaelmann_Zelt_2018.pdf
PDF-Dokument [2.9 MB]

Armin Stolper: Dramaturg - Schriftsteller - Stückeschreiber - Kommunist - DDR-Bürger   -   SONDERAUSSTELLUNG AB DEM 23. MÄRZ 2018:

Zum 84. Geburtstag des Dramaturgen und Schriftstellers Armin Stolper, eröffnen wir am 23. März 2018 in den Räumen des DDR-Kabinett-Bochum eine Sonderausstellung zu seinem künstlerischen Schaffen in der DDR. Neben seinen Büchern stellen wir die kompletten Auszeichnungen mit Urkunden, Einladungen und Glückwunschschreiben zu den Auszeichnungsakten, Dokumente über seinen Werdegang vom Theater der Bergarbeiter in Senftenberg zum Stadttheater Cottbus, dem Landestheater Halle/S., seine Berufung zum Chefdramaturgen am Deutschen Theater in Berlin und dem Maxim-Gorki Theater, aus. Abgerundet wird die Ausstellung durch Theaterprogramme seiner Inszenierungen. 

72. Jahrestag des Sieges über den Faschismus - 9. Mai 2017 - sowjetisches Ehrenmal in Treptow

Ein Kämpferherz hat aufgehört zu schlagen - In tiefer Trauer um Armeegeneral a.D. Heinz Keßler 

In tiefer Betroffenheit trauern wir um unseren lieben Freund und aufrichtigen Genossen, Armeegeneral a.D. Heinz Keßler, der am 2. Mai 2017 im Alter von 97 Jahren völlig unerwartet verstorben ist. 
 
Mit Heinz verlieren wir einen schwer zu ersetzenden, treuen Kämpfer. Seine Lebensleistungen im Kampf gegen den Hitlerfaschismus, dem Aufbau eines besseren Deutschland,  seine vielzähligen Funktionen in der Staats- und Parteiführung der Deutschen Demokratischen Republik -zuletzt als Armeegeneral und Minister für Nationale Verteidigung- verdienen hohe Anerkennung und Hochachtung.

Seine bis ins hohe Alter scharfsinnige und sachkundige Analyse der politischen Lage in Deutschland und in der Welt wird uns auch in Zukunft in Erinnerung bleiben. In den vergangenen 28 Jahren nach der Konterrevolution in der DDR hat er sich konsequent mit dem herrschenden Zeitgeist auseinandergesetzt. Der gewollten Delegitimierung der DDR ist er mit seiner beeindruckenden Rede vor dem Gericht der Klassenjustiz offensiv entgegengetreten. Heinz war ein unbeugsamer Kämpfer für Frieden und Antifaschismus und standhafter Kommunist. 
 
Mit unserer Arbeit im DDR-Kabinett-Bochum war Heinz Keßler von Beginn an solidarisch verbunden und jede einzelne Begegnung mit ihm wird uns tief im Gedächtnis bleiben. In Gedanken sind wir jetzt ebenfalls bei seiner Familie, den Kindern und Enkelkindern, seinen Freunden und Genossinnen und Genossen.

Wir verneigen uns mit größter Hochachtung vor ihm und werden Heinz stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Vorstand des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

Sowjetfahnen sieht man besser - Dank Euch Ihr Sowjetsoldaten !   -    9. Mai 2017 Sowjetisches Ehrenmal - Berlin-Treptow

Auch in diesem Jahr möchten wir alle Freundinnen und Freunde des DDR-Kabinett-Bochum aufrufen, uns am 9. Mai 2017, zum 72. Jahrestag des Sieges über den Faschismus, wieder mit zahlreichen Sowjetfahnen an der Skulptur des knienden sowjetischen Soldaten zu treffen und dann gemeinsam Blumen am Ehrenmal nieder zu legen. 

Nie wieder Faschismus in Europa! Freundschaft mit Russland! Solidarität mit dem antifaschistischen Kampf im Donbass!
 
Treffpunkt: Montag, 9. Mai 2017, 10:00 Uhr, 
an der Skulptur der knienden Soldaten 
am sowjetischen Ehrenmal, Berlin-Treptow.
 

Gleichzeitig rufen wir dazu auf, sich an den Gedenkveranstaltungen zum Tag der Befreiung, am 8.Mai, in Berlin oder anderen Orten zu beteiligen.

29. Wanderaustellung "Der Palast lebt - trotz alledem"

APPELL - HÄNDE WEG VON RUSSLAND!

Es ist unglaublich und empörend. Panzer rollen wieder gen Rußland. Tausende von Soldaten samt Kriegsausrüstung nehmen in diesen Tagen in Polen an den Grenzen zu Rußland Stellung. Der Truppenaufmarsch an der NATO-Ostgrenze ist eine ernsthafte Gefahr für den Frieden in Europa und darüber hinaus. Und Deutschland an vorderster Front. Bereitwillig stellt es sein Territorium für den militärischen Aufmarsch zur Verfügung. Und wird selbst im Rahmen einer NATO-Operation im Februar des Jahres 500 Soldaten mit Schützen- und Kampfpanzern sowie weiteren Militärfahrzeugen nach Litauen an die russische Grenze schicken. 

 

Nach dem Grundgesetz der BRD hat der Bund "Streitkräfte zur Verteidigung" aufzustellen. Der Aufmarsch bundesdeutscher Truppen an Rußlands Grenzen dient nicht der Verteidigung. Es ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz. 

 

"Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen", war einst zu Zeiten des Kalten Krieges über-einstimmender Konsens zwischen den feindlichen Lagern. Und einge¬denk der Opfer der Völker der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg sowie des ent¬scheidenden Anteils der Sowjetunion an der Zerschlagung des Hitlerfaschismus galten friedliche Beziehungen mit dem östlichen Nachbarn über Jahrzehnte als ein Grundpfeiler für Frieden und Sicherheit in Europa. 

 

Für das Volk der DDR war Freundschaft mit der Sowjetunion Herzenssache. Dank der brüderlichen Verbundenheit beider Länder konnte die DDR über mehr als vier Jahrzehnte unter friedlichen Bedingungen eine sozialistische Entwicklung nehmen. Politiker der Sowjetunion und der DDR agierten erfolgreich mit Friedensinitiativen auf internationaler Bühne. Gemeinsam mit den sowjetischen und Waffenbrüdern der anderen sozialistischen Staaten schützten unsere Grenz-truppen zuverlässig die territoriale Integrität unserer Länder. Die Armeen der Warschauer Vertragsstaaten garantierten das militärische Gleichgewicht, das für den Friedenserhalt so wichtig war. 

 

Die Sowjetunion existiert nicht mehr. Rußland ist ein kapitalistisches Land. Mit seiner Politik unter Präsident Wladimir Putin leistet es aber in unserer Zeit, in der nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers Krieg wieder ein Mittel der Politik geworden ist, den entscheidenden Beitrag zur Zurückweisung aggressiver imperialistischer Politik. 

 

Diese Erkenntnis und unsere geschichtlichen Erfahrungen verbinden uns in Solidarität und Freundschaft mit der Politik der Russischen Föderation.

 

Leistet Widerstand gegen die Kriegspolitik der BRD!

 

Erklärt Eure Solidarität mit der Politik Rußlands und seinem Präsidenten!

 

Tretet ein für friedliche und freundschaftliche Beziehungen mit Rußland!

 

Im Namen des Vorstandes der GRH e.V.

 

Hans Bauer       Dieter Stiebert

Vorsitzender      Geschäftsführer

Erfolgreiche Teilnahme am UZ-Pressefest 2016!

Das DDR-Kabinett-Bochum und die GRH e.V. beteiligten sich vom 1. bis 3. Juli mit einem eigenen Veranstaltungszelt am UZ-Pressefest im Revierpark Dortmund-Wischlingen. 3 Tage gab es dort ein volles Programm aus Kultur, Diskussion und Vorträgen. Und JEDE dieser Veranstaltung war bis auf den letzten Platz belegt und viele mussten noch vor dem Zelt dem Programm folgen. Damit hätten wir niemals gerechnet. Wir bedanken uns bei Allen, die es uns ermöglicht haben, diesen Beitrag auf dem größten Volksfest der linken Bewegung zu leisten. Bei den Spendern, Helfern, Künstlern und Referenten und natürlich bei den weit über Tausend Besucherinnen und Besuchern unseres Ernst-Thälmann-Zeltes! Wir sehen uns beim nächsten UZ-Pressefest 2018 wieder!

Umgestaltung des SPort-Bereiches im DDR-Kabinett-Bochum

Blog des DDR-Kabinett-Bochum

Fotorechte: DDR-Kabinett-Bochum e.V.

Dieses Jahr liegt ein Schatten auf unseren Feiern des Siegs der Völker, der Menschheit über den Nazifaschismus, und ein Schatten auf unserem Gedenken an die Opfer, die dafür gebracht werden mussten. Denn das erste Mal ist nicht nur das Datum, und der Anlass unserer Feier in diesem Deutschland in Frage gestellt, der Bundesrepublik, die es nie wirklich schaffte, Antifaschisten zu ehren, oder gar die sowjetischen Soldaten, denen wir alle so viel verdanken; dieses Jahr ist selbst der Grund und Boden, auf dem wir gedenken, bedroht.

Er ist bedroht, weil unsere Regierung, unsere Politik der Meinung ist, dass der Einsatz des russischen Militärs in der Ukraine Grund genug ist, die Dankbarkeit zu beschmutzen, die wir der Roten Armee dafür schulden, uns von einem Übel zu befreien, von dem wir uns selbst nicht befreien konnten.

Er ist bedroht, weil unsere Regierung, unsere Politik der Meinung ist, stattdessen könne man, hier und heute, seine Sympathie für die ukrainische Regierung ausdrücken. Eine Regierung, deren Nationalhelden Menschen sind, die an der Seite der Hitlerwehrmacht gegen die Sowjetunion kämpften, an der Seite der SS ihre jüdischen Nachbarn ermordeten, ukrainische Nationalisten, die KZ-Wächter stellten und an der Seite der Brigade Dirlewanger weißrussische Dörfer auslöschten. Die, als die Niederlage der Naziarmee schon absehbar war, noch ihre polnischen Nachbarn massakrierten und vertrieben.

Wenn hier, an diesem Ort, über den Gräbern der Soldaten der Roten Armee, Menschen mit ukrainischen Fahnen auftauchen und ihr „Heil der Ukraine“ rufen, den Gruß der ukrainischen Faschisten, dann ist  das nichts anderes, als würden hier Deutsche mit Hakenkreuzfahnen und Heil Hitler aufmarschieren.

Es ist eine Schändung, und eine Schande.

Das Ziel des Nazifeldzugs war die Auslöschung der Bevölkerung im Osten, in der gesamten Sowjetunion. Dieses Ziel wurde im „Generalplan Ost“ niedergelegt.

Hätte die Rote Armee nicht gesiegt, wäre es auch den ukrainischen Hilfstruppen an den Kragen gegangen. Später. Nachdem sie ihren Zweck erfüllt hatten.

Die ukrainischen Hitlerverehrer haben es bis heute nicht begriffen, dass sie nur die vorübergehend nützliche Variante Untermensch waren, nützliche Idioten; und heute lassen sich ihre Nachfahren Hakenkreuze und SS-Runen tätowieren.

Ich war in den letzten 8 Jahren im Donbass.

Ich habe mit den Menschen dort im Keller gesessen, wenn die ukrainische Armee auf Gorlovka schoss; ich habe die Häuser in Frontnähe gesehen, die nach acht Jahren Dauerbeschuss nur noch aus Gewohnheit stehen, unter denen Tag für Tag die Erde vom Einschlag der Granaten zittert. Es war diese Ukraine, die heute hier aufmarschieren soll, dieser Staat der Naziverherrlicher, der geschossen hat und das bis heute tut.

Ich habe die Kinder gesehen, die in diesem Krieg herangewachsen sind und keinen einzigen Tag des Friedens erlebt haben.

Acht Jahre, das ist eine verdammt lange Zeit.

Acht Jahre lang hat Europa alles getan, um diesen Krieg nicht sichtbar werden, ja, auch, um ihn nicht aufhören zu lassen.

Die Menschen im Donbass erhoben sich, weil sie die Verherrlichung von Faschisten nicht dulden wollten.

Sie wollten weiter den Tag des Sieges begehen. 

Der ganze Donbass war zerstört, als die Nazitruppen abzogen; jedes einzelne Haus, jedes einzelne Bergwerk musste erst wieder aufgebaut werden. Es gab Bergwerksschächte, aus denen erst die Toten geborgen werden mussten; Menschen, die die Nazis lebend in die Schächte geworfen hatten.

Dort im Donbass wollten sie keine Märsche für den Nazikollaborateur Bandera, und kein „Heil der Ukraine“.

Aber die Regierung, die sich 2014 an die Macht geputscht hatte, schickte Panzer und Kampfflugzeuge dorthin, um sie zu unterwerfen. In der Ukraine wurden und werden Menschen ermordet, wenn sie das Georgsband tragen, das an den Sieg über den Faschismus erinnert.

Da geht es nicht um Russland oder die Ukraine, da geht es um Faschismus oder Antifaschismus. Das gleiche gilt für die Fahne des Sieges. Auch sie ist in der heutigen Ukraine verboten. Weil man sich mit den Nazikollaborateuren identifiziert.

Als damals der Bürgerkrieg in der Ukraine anfing, als die Nachrichten kamen, was nach dem Maidan passierte, da war es schon ein Gedanke: das, was da passiert, kann sich auch bis zu uns ausbreiten. Das war eine Befürchtung. Auch, weil viele Dinge so vertraut waren aus der deutschen Geschichte.

Dass Leute auf der Straße angehalten wurden, und man sie verprügelt hat, wenn sie auf „Heil der Ukraine“ nicht mit „den Helden Heil“ antworteten; genau so war es im März 1933 in Deutschland.

Dass jede Feier zum Jahrestag der Befreiung, ein Jahrestag, den dort jeder einzelne Ort hat, und der überall gefeiert wurde, jahrzehntelang; dass also jede dieser Feiern angegriffen wurde.

Und Odessa. Dieses grauenvolle Massaker.

Und Mariupol am neunten Mai 2014, als die Nationalgarde wild in die Menge hineinschoss. Das haben wir gehört und gesehen, und fürchteten, dass das auch zu uns kommen wird.

Aber wir konnten uns das nicht vorstellen.

Jetzt müssen wir uns das nicht mehr vorstellen.

Jetzt können wir es sehen.

Jetzt ist auch hier bei uns alles verboten, was an die Rote Armee und ihren Sieg erinnert.

Und man merkt den Politikern die Erleichterung an.

Es war all die Jahrzehnte so unangenehm, seine Freiheit der Roten Armee zu verdanken, dass man sie weggelogen hat und lieber so tat, als wären das die Amerikaner gewesen.

Aber da gab es all die Denkmäler, die Friedhöfe, im Osten. Ganz verschwinden lassen konnte man die Erinnerung an die Wahrheit noch nicht.

Das ist es, was in diesem Jahr, was heute und hier versucht wird. Die Erinnerung an den Sieg über den Faschismus auszulöschen. Hier in Deutschland, so wie es vor acht Jahren in der Ukraine begann. Und das Ergebnis wird das gleiche sein. Wer den Sieg über den Faschismus leugnet, wer ihn kleinredet und verzerrt, der macht den Platz frei für seine Rückkehr.

Nicht nur symbolisch. Ganz konkret.

Wenn ich höre, wie heute in der Presse und im Fernsehen über Russen geredet wird, dann kommt es mir vor, als würde ihnen Julius Streicher die Worte ins Ohr flüstern, und Alfred Rosenberg die Feder führen. 

Und wenn ich von Übergriffen höre – gestern erst gab es einen Anschlag auf die Wohnungen russischer Journalisten in Berlin – dann weiß ich, Wort und Tat gehen hier im Gleichschritt. Wirklich, wir leben in finsteren Zeiten.

Die Lüge der Besiegten verdrängt die Wahrheit der Sieger.

Aber wir kennen sie dennoch, und werden sie auch nicht preisgeben. Gleich, mit wie vielen blaugelben Fahnen dieses Land und unsere Orte gepflastert werden.

Und eines ist sicher: die Wahrheit siegt am Ende.

Immer. 

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