Herzlich Willkommen auf der Website des DDR-Kabinett-Bochum e.V. !

Auf den folgenden Seiten unserer Website informieren wir Sie über unsere Dauerausstellung zur DDR, die Vereinsarbeit des DDR-Kabinett-Bochum e.V. sowie über aktuelle Veranstaltungen und neue Exponate.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im DDR-Kabinett-Bochum. Erleben Sie dort eine interessante Reise in die deutsche Geschichte und die Erinnerung an 40 Jahre Deutsche Demokratische Republik.

 

Ebenso freuen wir uns über Ihren Eintrag in unserem Gästebuch und der Teilnahme an unseren Umfragen, die wir zu verschiedenen Anlässen anbieten werden.

 

In diesem Sinne – Freundschaft !

 

Andreas Maluga

1. Vorsitzender des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
 
zum 25. Mai 2018 tritt die europäische Datenschutzverordnung (DSGVO) in Kraft und die Übergangsregelung endet. Dies führt zu zahlreichen Änderungen im Bereich des Datenschutzes. Aus diesem Grund haben auch wir unsere Datenschutzhinweise erweitert und aktualisiert.

Der Schutz der Privatsphäre hat für uns einen hohen Stellenwert. Daher möchten wir Euch auf unsere Datenschutzerklärung hinweisen. Diese enthält detaillierte Informationen über unseren Umgang mit personen-bezogenen Daten, wie wir diese schützen und welche Rechte man diesbezüglich hast. Die Datenschutzerklärung findet man in unserem Impressum.

TEILNAHME AM 20. UZ-PRESSEFEST

Armin Stolper: Dramaturg - Schriftsteller - Stückeschreiber - Kommunist - DDR-Bürger   -   SONDERAUSSTELLUNG AB DEM 23. MÄRZ 2018:

Zum 84. Geburtstag des Dramaturgen und Schriftstellers Armin Stolper, eröffnen wir am 23. März 2018 in den Räumen des DDR-Kabinett-Bochum eine Sonderausstellung zu seinem künstlerischen Schaffen in der DDR. Neben seinen Büchern stellen wir die kompletten Auszeichnungen mit Urkunden, Einladungen und Glückwunschschreiben zu den Auszeichnungsakten, Dokumente über seinen Werdegang vom Theater der Bergarbeiter in Senftenberg zum Stadttheater Cottbus, dem Landestheater Halle/S., seine Berufung zum Chefdramaturgen am Deutschen Theater in Berlin und dem Maxim-Gorki Theater, aus. Abgerundet wird die Ausstellung durch Theaterprogramme seiner Inszenierungen. 

TERMINVORSCHAU:

72. Jahrestag des Sieges über den Faschismus - 9. Mai 2017 - sowjetisches Ehrenmal in Treptow

Ein Kämpferherz hat aufgehört zu schlagen - In tiefer Trauer um Armeegeneral a.D. Heinz Keßler 

In tiefer Betroffenheit trauern wir um unseren lieben Freund und aufrichtigen Genossen, Armeegeneral a.D. Heinz Keßler, der am 2. Mai 2017 im Alter von 97 Jahren völlig unerwartet verstorben ist. 
 
Mit Heinz verlieren wir einen schwer zu ersetzenden, treuen Kämpfer. Seine Lebensleistungen im Kampf gegen den Hitlerfaschismus, dem Aufbau eines besseren Deutschland,  seine vielzähligen Funktionen in der Staats- und Parteiführung der Deutschen Demokratischen Republik -zuletzt als Armeegeneral und Minister für Nationale Verteidigung- verdienen hohe Anerkennung und Hochachtung.

Seine bis ins hohe Alter scharfsinnige und sachkundige Analyse der politischen Lage in Deutschland und in der Welt wird uns auch in Zukunft in Erinnerung bleiben. In den vergangenen 28 Jahren nach der Konterrevolution in der DDR hat er sich konsequent mit dem herrschenden Zeitgeist auseinandergesetzt. Der gewollten Delegitimierung der DDR ist er mit seiner beeindruckenden Rede vor dem Gericht der Klassenjustiz offensiv entgegengetreten. Heinz war ein unbeugsamer Kämpfer für Frieden und Antifaschismus und standhafter Kommunist. 
 
Mit unserer Arbeit im DDR-Kabinett-Bochum war Heinz Keßler von Beginn an solidarisch verbunden und jede einzelne Begegnung mit ihm wird uns tief im Gedächtnis bleiben. In Gedanken sind wir jetzt ebenfalls bei seiner Familie, den Kindern und Enkelkindern, seinen Freunden und Genossinnen und Genossen.

Wir verneigen uns mit größter Hochachtung vor ihm und werden Heinz stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Vorstand des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

Sowjetfahnen sieht man besser - Dank Euch Ihr Sowjetsoldaten !   -    9. Mai 2017 Sowjetisches Ehrenmal - Berlin-Treptow

Auch in diesem Jahr möchten wir alle Freundinnen und Freunde des DDR-Kabinett-Bochum aufrufen, uns am 9. Mai 2017, zum 72. Jahrestag des Sieges über den Faschismus, wieder mit zahlreichen Sowjetfahnen an der Skulptur des knienden sowjetischen Soldaten zu treffen und dann gemeinsam Blumen am Ehrenmal nieder zu legen. 

Nie wieder Faschismus in Europa! Freundschaft mit Russland! Solidarität mit dem antifaschistischen Kampf im Donbass!
 
Treffpunkt: Montag, 9. Mai 2017, 10:00 Uhr, 
an der Skulptur der knienden Soldaten 
am sowjetischen Ehrenmal, Berlin-Treptow.
 

Gleichzeitig rufen wir dazu auf, sich an den Gedenkveranstaltungen zum Tag der Befreiung, am 8.Mai, in Berlin oder anderen Orten zu beteiligen.

29. Wanderaustellung "Der Palast lebt - trotz alledem"

APPELL - HÄNDE WEG VON RUSSLAND!

Es ist unglaublich und empörend. Panzer rollen wieder gen Rußland. Tausende von Soldaten samt Kriegsausrüstung nehmen in diesen Tagen in Polen an den Grenzen zu Rußland Stellung. Der Truppenaufmarsch an der NATO-Ostgrenze ist eine ernsthafte Gefahr für den Frieden in Europa und darüber hinaus. Und Deutschland an vorderster Front. Bereitwillig stellt es sein Territorium für den militärischen Aufmarsch zur Verfügung. Und wird selbst im Rahmen einer NATO-Operation im Februar des Jahres 500 Soldaten mit Schützen- und Kampfpanzern sowie weiteren Militärfahrzeugen nach Litauen an die russische Grenze schicken. 

 

Nach dem Grundgesetz der BRD hat der Bund "Streitkräfte zur Verteidigung" aufzustellen. Der Aufmarsch bundesdeutscher Truppen an Rußlands Grenzen dient nicht der Verteidigung. Es ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz. 

 

"Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen", war einst zu Zeiten des Kalten Krieges über-einstimmender Konsens zwischen den feindlichen Lagern. Und einge¬denk der Opfer der Völker der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg sowie des ent¬scheidenden Anteils der Sowjetunion an der Zerschlagung des Hitlerfaschismus galten friedliche Beziehungen mit dem östlichen Nachbarn über Jahrzehnte als ein Grundpfeiler für Frieden und Sicherheit in Europa. 

 

Für das Volk der DDR war Freundschaft mit der Sowjetunion Herzenssache. Dank der brüderlichen Verbundenheit beider Länder konnte die DDR über mehr als vier Jahrzehnte unter friedlichen Bedingungen eine sozialistische Entwicklung nehmen. Politiker der Sowjetunion und der DDR agierten erfolgreich mit Friedensinitiativen auf internationaler Bühne. Gemeinsam mit den sowjetischen und Waffenbrüdern der anderen sozialistischen Staaten schützten unsere Grenz-truppen zuverlässig die territoriale Integrität unserer Länder. Die Armeen der Warschauer Vertragsstaaten garantierten das militärische Gleichgewicht, das für den Friedenserhalt so wichtig war. 

 

Die Sowjetunion existiert nicht mehr. Rußland ist ein kapitalistisches Land. Mit seiner Politik unter Präsident Wladimir Putin leistet es aber in unserer Zeit, in der nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers Krieg wieder ein Mittel der Politik geworden ist, den entscheidenden Beitrag zur Zurückweisung aggressiver imperialistischer Politik. 

 

Diese Erkenntnis und unsere geschichtlichen Erfahrungen verbinden uns in Solidarität und Freundschaft mit der Politik der Russischen Föderation.

 

Leistet Widerstand gegen die Kriegspolitik der BRD!

 

Erklärt Eure Solidarität mit der Politik Rußlands und seinem Präsidenten!

 

Tretet ein für friedliche und freundschaftliche Beziehungen mit Rußland!

 

Im Namen des Vorstandes der GRH e.V.

 

Hans Bauer       Dieter Stiebert

Vorsitzender      Geschäftsführer

Erfolgreiche Teilnahme am UZ-Pressefest 2016!

Das DDR-Kabinett-Bochum und die GRH e.V. beteiligten sich vom 1. bis 3. Juli mit einem eigenen Veranstaltungszelt am UZ-Pressefest im Revierpark Dortmund-Wischlingen. 3 Tage gab es dort ein volles Programm aus Kultur, Diskussion und Vorträgen. Und JEDE dieser Veranstaltung war bis auf den letzten Platz belegt und viele mussten noch vor dem Zelt dem Programm folgen. Damit hätten wir niemals gerechnet. Wir bedanken uns bei Allen, die es uns ermöglicht haben, diesen Beitrag auf dem größten Volksfest der linken Bewegung zu leisten. Bei den Spendern, Helfern, Künstlern und Referenten und natürlich bei den weit über Tausend Besucherinnen und Besuchern unseres Ernst-Thälmann-Zeltes! Wir sehen uns beim nächsten UZ-Pressefest 2018 wieder!

Umgestaltung des SPort-Bereiches im DDR-Kabinett-Bochum

Blog des DDR-Kabinett-Bochum

Am 12. und 13. Juli 2018 jährte sich zum 75. Mal der Tag der Gründung der Bewegung National Komitee „Freies Deutschland“ (NKFD), die durch 300 Vertreter der Gefangenenlager, vom Soldaten bis zum Major, - Oberste und Generale waren noch nicht bereit,- und deutschen Emigranten im Gefangenenlager Krasnogorsk bei Moskau, im Klubhaus des dortigen Dorfsowjets durchgeführt wurde. Zur Leitung dieser Gründungsversammlung wurde ein Präsidium gewählt, mit Wilhelm Pieck und Erich Weinert an der Spitze, der auch das Referat zur Gründung hielt. Zur Diskussion sprachen 19 Teilnehmer. Auf dieser Gründungskonferenz wurde die Leitung des Komitees mit dem Schriftsteller und Kommunisten Erich Weinert als Präsidenten gewählt. Als Vizepräsidenten wurden die Majore Hetz, Leutnant Heinrich Graf von Einsiedel (ein Urenkel Bismarcks) und Soldat Max Emmendörfer (Mitglied der KPD) gewählt. Dem Präsidium gehörten 38 Mitglieder an, davon 13 Emigranten, 12 Offiziere, und 13 Soldatendienstgrade, unter ihnen die Kommunisten W.Pieck, W. Ulbricht, Anton Ackermann, Wilhelm Florin, Hans Mahle, die Offiziere Major Hetz, Major Stösslein, Hauptmann Dr. Hadermann, Leutnant Graf Heinrich von Einsiedel, Uffz. Klein, Gefreiter Zippel und die Soldaten Kessler und Emmendörfer. Später, nach der Gründung des „Bundes Deutscher Offiziere“ (BDO) unter Vorsitz des Generals der Artillerie Walter Kurt von Seydlitz-Kurzbach (einer der 22 gefangenen Generäle aus Stalingrad), im September 1943 und dessen Anschluss an das NKFD, wurde das Präsidium auf 55 Mitglieder erweitert in das auch General von Seydlitz als Präsident des BDO und Generalleutnant Edler von Daniels (Vizepräsident des BDO), nach gewählt wurden. Auf dieser Gründungsversammlung wurde auch das Manifest „An die Wehrmacht und an das deutsche Volk“ angenommen, mit der Zielsetzung, es sofort in großer Auflage in den Gefangenenlager, an den Fronten und der Öffentlichkeit zu vorzustellen, zu verbreiten und zu diskutieren. Das Manifest, ausgearbeitet von Alfred Kurella und Rudolf Hernstadt, hatte im Wesentlichen zwei Hauptaufgaben als Ziel: 1. Die Beendigung des Krieges durch den Sturz des faschistischen Regimes und Rückführung der Wehrmacht bis zu den Reichsgrenzen, 2. Errichtung eines unabhängigen, friedlichen, demokratischen antifaschistischen Deutschen Staates. Dies wurde im Dokument entsprechend begründet. Diese historischen Gründungen des NKFD und vor allem des BDO, waren langwierige Prozesse, die im Laufe der Kriegsjahre durch viele Aktivitäten, Aufklärungsarbeit unter den gefangenen Soldaten und Offizieren durch die deutschen Emigranten, allen voran den deutschen Kommunisten wie Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht, Heinz Hoffmann, sich entwickelten. Wie unser verstorbener ehemalige Minister für Verteidigung Heinz Kessler in seinem Buch „Zur Sache und zur Person“ schrieb, waren dies Etappen und Abschnitte, die „sich keineswegs schnell, eher zögerlich und widerspruchsvoll“ vollzogen. Selbstverständlich trugen die Siege der Roten Armee vor Moskau und Stalingrad wesentlich dazu bei, ein Umdenken unter den Soldaten, Offizieren und Generälen der Wehrmacht hervorzurufen. So bildeten sich in einigen Lagern, wie Heinz Kessler schreibt, erste kleine Aktivs, wie im Lager 58 in Temnikow. Hier riefen 15 gefangene Soldaten zur Diskussion auf zum Thema „ Wie ist der Hitlerkrieg zu beenden“ An dieser Diskussion nahmen 158 Männer teil, die einen „Appell an das deutsche Volk“ annahmen. Ende Februar 1942 fand im Lager Jelabuga ein Treffen von Gefreiten. Unteroffizieren und Feldwebeln statt, an dem 190 Männer teilnahmen Das Politbüro der KPD in Moskau hatte bereits am 03. April 1942 ein Grundsatzdokument in Ab-stimmung mit der Sowjetunion erarbeitet, das zur Schaffung einer breiten Volksfront gegen Hitler aufrief. So bildete sich im April 1942 im Kriegsgefangenenlager Jelabuga unter Führung vom Hauptmann der Wehrmacht Dr. Ernst Hadermann und Oberleutnant Friedrich Reyer eine „Anti-faschistische Offiziersgruppe“, die am 21. Mai 1942 bereits die erste Antifaschistische Offiziers-konferenz durchführte, die sich mit einem Aufruf an alle Offiziere in den Gefangenenlager wendeten, im Kampf gegen Hitler mit zu machen. Gleichzeitig wurden 1942 auch die Antiva-Schulen gebildet, die erste in Oranki, südlich von Gorki, in denen eine umfangreiche Aufklärungsarbeit durch deutsche Kommunisten und Patrioten geleistet wurden, wo u.a. als Lehrer auch Heinz Hoffmann wirkte und in denen viele ehemalige Wehrmachtsangehörige teilnahmen. In Vorbereitung zur Gründung des Nationalkomitees wurden durch Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht, Erich Weinert, Anton Ackermann, Heinz Hoffmann u.v.a., viele Gespräche in den Gefangenenlager durchgeführt. Besondere Bedeutung hatte die Aussprache Wilhelm Piecks im Juni 1943 mit Generalfeldmarschall Paulus und anderen dort gefangenen Generälen, die sich später dem BDO und dem NKFD anschlossen. Eine besondere Rolle in der agitatorischen- und Überzeugungsarbeit spielten die gleich nach Gründung des NKFD geschaffene Wochenzeitung „Freies Deutschland“, dessen Redakteur Rudolf Hernstadt war und der geschaffene Radiosender „Freies Deutschland“, unter Leitung von Anton Ackermann.  Die Tätigkeit des NKFD, die durch die Politische Hauptverwaltung der Roten Armee koordiniert und unterstützt wurde, war vielseitig. Hervorzuheben seien hier die Arbeit der Frontbeauftragten, die als Organisation im August/ September 1943 für alle 12 Sowjetischen Fronten gebildet wurden. Die Soldaten Heinz Kessler, (im Bild 2. von rechts) Max Emmendörfer, Oberleutnant Eberhard Charesius, (bereits am 22. Juni 1941 durch Notlandung in Gefangenschaft geraten), Leutnant Graf von Einsiedel , um nur einge von vielen zu nennen, gingen, wie Walter Ulbricht, Willi Bredel, Erich Weinert, an die Fronten und leisteten Agitationsarbeit. Eine zweite Gruppe der Angehörigen des NKFD leisteten eine sehr schwierige und gefährliche Arbeit im Hinterland der Wehrmacht gemeinsam mit den sowjetischen Partisanenverbänden. Wenn auch durch die Mitglieder des NKFD und der Frontbeauftragten, nicht immer die gestellten Ziele erreicht wurden, das Ziel des Aufrufs des NKWD insgesamt nicht erreicht werden konnte, so hat diese Arbeit doch vielen zehntausenden Soldaten den Weg in die Gefangenschaft gezeigt und damit zur Lebensrettung beigetragen. Außerdem war die Arbeit ein Stimulus zur weiteren Entwicklung der antifaschistischen Arbeit unter den gefangenen deutschen Soldaten in der Sowjetunion und in vielen anderen Staaten, wie in Frankreich, Großbritannien, Schweden der Schweiz, selbst in Amerika. Sie beeinflusste auch den antifaschistischen Widerstand in vielen von der Wehrmacht besetzten Ländern. Die Arbeit der Angehörigen des NKFD und des BDO, als Patrioten eines Neuen Deutschlands kann nicht hoch genug eingeschätzt und gewürdigt werden. Nach Beendigung des Krieges wurde dann in einer letzten Vollversammlung am 02.November 1945 in Moskau das Nationalkomitee „Freies Deutschland“ aufgelöst. Viele der Angehörigen des NKFD kehrten in die sowjetisch besetzte Zone Deutschlands zurück und und leisteten, entsprechend den Zielen des NKFD, Hervorragendes beim Aufbau eines neuen Deutschland, der späteren DDR und seiner bewaffneten Kräfte. Am 12. Juli 1988, auf der Festveranstaltung zum 45. Jahrestag der Gründung des Nationalkomitees „Freies Deutschland“ hat der damalige Verteidigungsminister Armeegeneral Heinz Kessler diese Arbeit des Nationalkomitees hoch gewürdigt. Er führte dort aus: „Geist und Tat des Nationalkomitees und der Bewegung „Freies Deutschland“ gehören zu den besten Traditionen unseres Volkes und seiner sozialistischen Streitkräfte. Mehr als 20 Generale und Admirale, die als leitende Kader die Kasernierte Volkspolizei und später die Nationale Volksarmee aufbauten, waren Angehörige des Nationalkomitees Freies Deutschland (....) In den Stäben unserer Streitkräfte wirkten annähernd 100 Stabsoffiziere, die Mitglieder des NKFD waren und zum größten Teil im unmittelbaren Fronteinsatz gegen die faschistische Armee gekämpft hatten. Fast 200 Offiziere hatten eine antifaschistische Schule in der Sowjetunion besucht“. So waren neben Heinz Hoffmann und Heinz Kessler, als Minister für Verteidigung, die Generäle Vincenz Müller, als Chef des Hauptstabes der KVP , Hans Wulz, Rudolf Bamler, Arno von Lenski, Martin Lattmann und Dr. Otto Korfes, als verantwortliche Chefs im Ministerium für Verteidigung der DDR, die Oberste Wilhelm Adam, Walter Lehweß-Litzmann, die Majore Heinz Zorn, Bernhard Bechler, Hauptmann Hermann Rentsch, Oberleutnant Eberhard Charesius, Leutnant Helmut Borufka, Leutnant Reinhardt Brühl,(BDO) Feldwebel Hermann Vogt, Unteroffizier Felix Scheffler, Obergefreiter Edwin Maseberg, Soldat Paul Blechschmidt in verantwortlichen Funktionen beim Aufbau der Volkspolizei und der KVP/NVA aktiv beteiligt. Viele von ihnen wurden später Generäle und Admirale der NVA. Der BDO bestand im „Bornstedter Kreis“ und im „Potsdamer Offizierskreis“ , gefördert auch durch Generalfeldmarschall Paulus, in der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere weiter und trug auch wesentlich zur Gründung der Organisation „Deutsch-Sowjetische Freundschaft“ bei. In der Nationalen Volksarmee und den Grenztruppen erhielten sie in der Traditionspflege einen hohen Stellenwert. Dieser Tradition sehen wir uns im „Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR“ weiter verpflichtet. Die Arbeit des Nationalkomitees Freies Deutschland ist in unserer Satzung als Selbstverständnis und Grundsatz fest verankert und es gehört zur Selbstverständlichkeit, diese Tradition weiter zu pflegen und die Arbeit dieser Patrioten dementsprechend auch weiter zu würdigen. Text- und Bildquelle: Verband zur Pflege der Traditionen der NVA und der GT der DDR

Empfehlen Sie diese Seite auf:

Hier finden Sie uns:

DDR-Kabinett-Bochum e.V.
Harkortstr. 26

44866 Bochum

Kontakt:

Rufen Sie einfach an:

 

Terminabsprachen Besuch:

Eberhard Eick

Mobil: 0151 - 20 738 349

Tel.: 02327 - 58 942

e-mail: e.eick@ddr-kabinett-bochum.de

 

Veranstaltungen und Presse:

Andreas Maluga

Mobil: 01575 - 68 303 74

Tel.: (d.) 0234 - 1 39 39

e-mail: a.maluga@ddr-kabinett-bochum.de

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Ausstellungsbesuch

Nach Absprache.

 

English
The GDR in the Ruhr.pdf
PDF-Dokument [109.1 KB]
French
French.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]
Russian
Russian.pdf
PDF-Dokument [193.8 KB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© DDR-Kabinett-Bochum e.V. 2013