Herzlich Willkommen auf der Website des DDR-Kabinett-Bochum e.V. !

Auf den folgenden Seiten unserer Website informieren wir Sie über unsere Dauerausstellung zur DDR, die Vereinsarbeit des DDR-Kabinett-Bochum e.V. sowie über aktuelle Veranstaltungen und neue Exponate.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im DDR-Kabinett-Bochum. Erleben Sie dort eine interessante Reise in die deutsche Geschichte und die Erinnerung an 40 Jahre Deutsche Demokratische Republik.

 

Ebenso freuen wir uns über Ihren Eintrag in unserem Gästebuch und der Teilnahme an unseren Umfragen, die wir zu verschiedenen Anlässen anbieten werden.

 

In diesem Sinne – Freundschaft !

 

Andreas Maluga

1. Vorsitzender des DDR-Kabinett-Bochum e.V.

 

29. Wanderaustellung "Der Palast lebt - trotz alledem"

APPELL - HÄNDE WEG VON RUSSLAND!

Es ist unglaublich und empörend. Panzer rollen wieder gen Rußland. Tausende von Soldaten samt Kriegsausrüstung nehmen in diesen Tagen in Polen an den Grenzen zu Rußland Stellung. Der Truppenaufmarsch an der NATO-Ostgrenze ist eine ernsthafte Gefahr für den Frieden in Europa und darüber hinaus. Und Deutschland an vorderster Front. Bereitwillig stellt es sein Territorium für den militärischen Aufmarsch zur Verfügung. Und wird selbst im Rahmen einer NATO-Operation im Februar des Jahres 500 Soldaten mit Schützen- und Kampfpanzern sowie weiteren Militärfahrzeugen nach Litauen an die russische Grenze schicken. 

 

Nach dem Grundgesetz der BRD hat der Bund "Streitkräfte zur Verteidigung" aufzustellen. Der Aufmarsch bundesdeutscher Truppen an Rußlands Grenzen dient nicht der Verteidigung. Es ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz. 

 

"Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen", war einst zu Zeiten des Kalten Krieges über-einstimmender Konsens zwischen den feindlichen Lagern. Und einge¬denk der Opfer der Völker der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg sowie des ent¬scheidenden Anteils der Sowjetunion an der Zerschlagung des Hitlerfaschismus galten friedliche Beziehungen mit dem östlichen Nachbarn über Jahrzehnte als ein Grundpfeiler für Frieden und Sicherheit in Europa. 

 

Für das Volk der DDR war Freundschaft mit der Sowjetunion Herzenssache. Dank der brüderlichen Verbundenheit beider Länder konnte die DDR über mehr als vier Jahrzehnte unter friedlichen Bedingungen eine sozialistische Entwicklung nehmen. Politiker der Sowjetunion und der DDR agierten erfolgreich mit Friedensinitiativen auf internationaler Bühne. Gemeinsam mit den sowjetischen und Waffenbrüdern der anderen sozialistischen Staaten schützten unsere Grenz-truppen zuverlässig die territoriale Integrität unserer Länder. Die Armeen der Warschauer Vertragsstaaten garantierten das militärische Gleichgewicht, das für den Friedenserhalt so wichtig war. 

 

Die Sowjetunion existiert nicht mehr. Rußland ist ein kapitalistisches Land. Mit seiner Politik unter Präsident Wladimir Putin leistet es aber in unserer Zeit, in der nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers Krieg wieder ein Mittel der Politik geworden ist, den entscheidenden Beitrag zur Zurückweisung aggressiver imperialistischer Politik. 

 

Diese Erkenntnis und unsere geschichtlichen Erfahrungen verbinden uns in Solidarität und Freundschaft mit der Politik der Russischen Föderation.

 

Leistet Widerstand gegen die Kriegspolitik der BRD!

 

Erklärt Eure Solidarität mit der Politik Rußlands und seinem Präsidenten!

 

Tretet ein für friedliche und freundschaftliche Beziehungen mit Rußland!

 

Im Namen des Vorstandes der GRH e.V.

 

Hans Bauer       Dieter Stiebert

Vorsitzender      Geschäftsführer

Erfolgreiche Teilnahme am UZ-Pressefest 2016!

Das DDR-Kabinett-Bochum und die GRH e.V. beteiligten sich vom 1. bis 3. Juli mit einem eigenen Veranstaltungszelt am UZ-Pressefest im Revierpark Dortmund-Wischlingen. 3 Tage gab es dort ein volles Programm aus Kultur, Diskussion und Vorträgen. Und JEDE dieser Veranstaltung war bis auf den letzten Platz belegt und viele mussten noch vor dem Zelt dem Programm folgen. Damit hätten wir niemals gerechnet. Wir bedanken uns bei Allen, die es uns ermöglicht haben, diesen Beitrag auf dem größten Volksfest der linken Bewegung zu leisten. Bei den Spendern, Helfern, Künstlern und Referenten und natürlich bei den weit über Tausend Besucherinnen und Besuchern unseres Ernst-Thälmann-Zeltes! Wir sehen uns beim nächsten UZ-Pressefest 2018 wieder!

Umgestaltung des SPort-Bereiches im DDR-Kabinett-Bochum

Blog des DDR-Kabinett-Bochum

23.03.2017
Andreas Maluga
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Bildausschnitt von Konrad Wolf aus der Dokumentation "SAG DEIN WORT”der Betriebsakademie DEFA Studio für Spielfilme 1982  -  aus dem Archivbestand des DDR-Kabinett-Bochum e.V. Stichworte einer Biographie: Konrad Wolf wurde 1925 im württembergischen Hechingen geboren; sein Vater: der Arzt und Schriftsteller Friedrich Wolf. 1933 emigrierte die Familie aus Deutschland, ab 1934 lebte sie in der Sowjetunion. Konrad Wolf trat 17jährig in die Rote Armee ein; 1945 kam er, sowjetischer Leutnant inzwischen, nach Deutschland zurück, nahm an der Schlacht um Berlin teil. Nach dem Krieg wurde er Kulturreferent der Sowjetischen Militärverwaltung. 1949 begann er ein Regiestudium an der Moskauer Filmhochschule. 1954/55 entstand seine Diplomarbeit (der DEFA-Spielfilm „Einmal ist keinmal“). Seitdem arbeitete er als Regisseur im DEFA-Studio für Spielfilme. Konrad Wolf war Mitglied des ZK der SED, seit 1965 war er außerdem Präsident der Akademie der Künste der DDR. 56jährig ist Konrad Wolf am 7. März 1982 gestorben. Auch ein deutscher Lebenslauf: in der Emigration aufzuwachsen und dann, 1945, mit der Roten Armee in Deutschland einzumarschieren, ein Fremder im eigenen Land. Konrad Wolf, 1966: „Ich habe sehr lange Zeit gebraucht, um wieder ein Verhältnis zur Heimat zu finden. Vielleicht lag die Schwierigkeit für mich auch darin, daß ich einerseits einen gewissen Abstand zu Deutschland hatte, daß ich nicht persönlich, durch eigene bittere Erfahrungen der Zeit so belastet war, daß ich andererseits aber den Anschluß finden mußte, den man nicht durch Erkenntnis allein finden kann. Ich glaube, daß jeder auf seine Art in seinem Beruf diesen Prozeß durchmachen muß. Es war auf jeden Fall nicht so, daß ich aus der Emigration kam, ungeheuer klug, erhaben, über den Dingen stehend; sondern meine ersten drei, vier Filme bedeuteten für mich gewissermaßen den Versuch, einen Weg zu finden.“ Wie wenig das Deutschland, das er 1945 als deutscher Sowjetoffizier vorfand, dem Bild entsprach, das er sich gemacht hatte, beschrieb Konrad Wolf 1968 in seinem Film „Ich war 19“. Ein junger deutscher Leutnant der Roten Armee, der 1945 in einem kleinen Städtchen vor Berlin als Kommandant eingesetzt wird, erlebt die Wirklichkeit der unmittelbaren Nachkriegszeit, die Begegnung zwischen Deutschen und Sowjets, und natürlich war dies die eigene Geschichte und Erfahrung, die Konrad Wolf beschrieb. „Mama, ich lebe“ heißt einer seiner späteren, nicht minder autobio­graphisch gefärbten Filme. Während des Kriegs wechseln vier deutsche Kriegs­gefangene auf die andere Seite, als Rotarmisten wollen sie noch einmal in den Krieg ziehen, und ein sowjetischer Offizier fragt sie auf dem Weg zur Front, ob sie das wohl fertigbrächten: auf Deutsche zu schießen, auf die eigenen Landsleute. Die Antwort, die politisch leicht fiele, emotional jedoch kaum zu geben ist, ließ Konrad Wolf seine Protagonisten schuldig bleiben. Nachdenkend, aber nie es besser wissend als die Menschen vor der Leinwand, analysierte er die jüngste Geschichte, die er ja nurmehr in ihrer letzten Phase als halbwegs Erwachsener erlebt hatte. „Professor Mamlock“ (1961), nach dem Schauspiel entstanden, das Friedrich Wolf, sein Vater, 1933 unter dem Eindruck der Judenverfolgung geschrieben hatte: Das war die Geschichte eines bürgerlichen Intellektuellen, der zu lange in eminent politischen Zeiten auf einen unpolitischen Status, auf den Status des Unpolitischen sich beruft. „Sterne“, 1959 in deutsch-bulgarischer Koproduktion entstanden: ein Film über eine verschämt aufkeimende Liebe zwischen einem deutschen Soldaten und einer griechischen Jüdin; ein Film auch und vor allem über ein System, das faschistische, das diese Liebe unmöglich, zur Tragödie macht. Als dieser Film 1959 beim Festival in Cannes vorgeführt (und ausgezeichnet) wurde, protestierte die westdeutsche Regierung lauthals, aber erfolglos: weil da an etwas erinnert wurde, an das man hierzulande (in der ehemaligen BRD) lieber nicht erinnert werden wollte und gegen das man sich – mittels Aufbau-Ideologie und kaltem Krieg – heftigst abschottete. Und das ist nun wichtig: daß da einer mit der ganzen Kraft seiner Erfahrung, seiner Überzeugung, seines künstlerischen Talents Erinnerungs­arbeit leistete. Konrad Wolf hat auf der Leinwand ein Stück deutscher Geschichte nachgeschrieben, das (in Westdeutschland) die Kunst – von anderer Öffentlichkeit erst gar nicht zu reden – weitestgehend ignorierte. Seine Filme waren bei uns (im Westen) damit zur Erfolglosigkeit verdammt, sie widersprachen dem herrschenden Geist der Verdrängung. Mit derselben Gründlichkeit, Beharrlichkeit, manchmal auch: Schwerge-wichtigkeit, mit der Konrad Wolf immer wieder auf seine – also unsere – Geschichte kam, ließ er sich auch auf die Gegenwart ein: auf die DDR. Schon zu einer Zeit, den späten 50er-Jahren, als der Kunst in der DDR nicht selten noch die Aufgabe zugewiesen wurde, das Leben zu beschönigen, dachte Konrad Wolf nicht daran, simplifizierende Weltbilder herzustellen. Sein 1957/58 entstandener Film „Sonnensucher“, die realistische Schilderung der Zustände, Probleme, Schwierigkeiten in einem Uran-Bergwerk, konnte rund fünfzehn Jahre lang nicht  aufgeführt werden. Andere Gegenwartsfilme brachten Konrad Wolf internationale Anerkennung ein, „Der geteilte Himmel“ (1963/64) darunter, nach dem Roman von Christa Wolf; oder zuletzt „Solo Sunny“ (1980), von einer mittelmäßigen Schlagersängerin wurde da erzählt, die keine große Karriere macht, am Ende aber begriffen hat, daß sie Verantwortung zu übernehmen hat für ihr Leben. Verantwortung, das schreibt sich leicht hin; für Konrad Wolfs Werk ist das ein zentraler Begriff. Er zeigte Menschen, die keine Verantwortung übernehmen wollen, oder es zu spät tun (seine Analysen des Faschismus); und er zeigte Menschen, die, unter Schmerzen oft, Verantwortlichkeit erlernen (seine Gegenwartsfilme). Zweimal stehen Künstler im Mittelpunkt: der Maler Goya, 1971 in einer Verfilmung des Romans von Lion Feuchtwanger; und ein Bildhauer, 1973 in dem Film „Der nackte Mann auf dem Sportplatz“. Nicht zu diesem Film, aber zu diesem Thema sagte Konrad Wolf 1966: „Ich akzeptiere gern, daß der Staat, der bei uns ja eine so kostspielige Angele­genheit wie den Film finanziert, sich auch das Recht nimmt, die Filme, die mit seinem Geld gemacht sind, zu beurteilen und abzunehmen.“ Nein, ein bequemer Mann war Konrad Wolf gewiß nicht – für die anderen nicht, und sich selbst gegenüber sicher erst recht nicht. Seine Beharrlichkeit, seine Gründ­lichkeit, seine absolute moralische Integrität haben der Kinematografie der DDR in der DDR und international Ansehen und Anerkennung verschafft. Klaus Eder  - Redaktionell gekürzt aus „DVZ“, 18. März 1982 ______________________________ Auszeichnungen an Konrad Wolf: 1956: Bronzemedaille des Filmfestivals der Internationalen Messe Damaskus für Genesung 1957: Internationales Filmfestival Karlovy Vary: Hauptpreis für Lissy 1957: Internationales Filmfestival der Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Moskau: Bronzemedaille für Lissy 1959: Internationale Filmfestspiele von Cannes 1959: Sonderpreis der Jury für Sterne 1959: Nationalpreis der DDR II. Klasse für Sterne mit Werner Bergmann 1961: Internationales Filmfestival von Neu-Delhi: Silberne Lotusblume für Professor Mamlock 1961: Internationales Filmfestival Moskau: Goldmedaille für Professor Mamlock 1965: Erich-Weinert-Medaille für Der geteilte Himmel mit Eberhard Esche 1965: Vaterländischer Verdienstorden in Silber 1968: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Ich war neunzehn mit Werner Bergmann und Wolfgang Kohlhaase 1969: Johannes-R.-Becher-Medaille in Gold 1971: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Goya im Kollektiv 1971: Kunstpreis der DDR für Goya im Kollektiv 1971: Internationales Filmfestival Moskau: Spezialpreis der Jury für Goya 1974: Karl-Marx-Orden 1975: Kunstpreis der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft für Sonnensucher und Ich war neunzehn 1977: Kunstpreis des FDGB für Mama ich lebe 1977: Internationales Filmfestival des neorealistischen Films Avellino: Silbermedaille für Mama ich lebe 1979: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur für langjähriges beispielhaftes filmkünstlerisches und kulturpolitisches Wirken 1980: 1. Nationales Spielfilmfestival der DDR: Regie-Preis für Solo Sunny 1980: Internationale Filmfestspiele Berlin: FIPRESCI-Preis für Solo Sunny 2010: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin Konrad Wolf ist Ehrenbürger der Stadt Bernau bei Berlin. Seit 1985 sind die Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam (heute die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) und eine Straße im Bezirk Lichtenberg, sowie eine Straße in Potsdam-Drewitz nach ihm benannt. Nach ihm ist der Konrad-Wolf-Preis benannt. Konrad-Wolf-Archiv - Akademie der Künste Berlin

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