Aus der Pressemappe:

Bericht über das DDR-Kabinett-Bochum im freiBRIEF des Freidenkerverbandes NRW 04-2013
Freidenker_Brief_NRW_4_2013.pdf
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Berichterstattung jungeWelt 08.10.2013
2013-10-08 junge welt.pdf
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Berichterstattung Ruhr-Nachrichten 14.03.2013
Das_wahre_Gesicht_der_DDR.pdf
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junge Welt 18.09.2012 / Feuilleton / Seite 8

»Immer mehr Besucher aus Belgien und Holland« 

 DDR-Museum in Bochum legt sich als neueste Errungenschaft einen »Barkas« zu – auch als Werbeträger. Ein Gespräch mit Andreas Maluga

Interview: Peter Wolter

 

Andreas Maluga ist Vorsitzender des »DDR-Kabinetts Bochum e.V« – eines gemeinnützigen Vereins, der ein eigenes Museum betreibt.

Zusammen mit anderen DKP-Genossen und -Genossinnen haben Sie das DDR-Kabinett in Bochum aus der Taufe gehoben. Jetzt bereichern Sie die Ausstellung noch durch einen »Barkas« – das DDR-Pendant zum früheren VW-Transporter. Was wollen Sie mit diesem Fahrzeug anfangen?

Zum einen wollen wir es zur Werbung für unser kleines Museum einsetzen – ein solch seltenes Fahrzeug ist ja ein Blickfang. Wir wollen auch ein wenig Reklame für befreundete Organisationen und Medien machen – mit einem jW-Logo natürlich auch. Zum anderen brauchen wir ein geräumiges Fahrzeug, um weitere Erinnerungsstücke für unser DDR-Kabinett zu transportieren.

 

Selbst im Osten Deutschlands sieht man »Barkas«-Transporter nur noch selten. Wie haben Sie dieses Exemplar aufgetrieben?

Das war ein glücklicher Zufall. Das Auto hat uns der Verlag Wiljo Heinen geschenkt – er konnte es in Berlin nicht mehr betreiben, nachdem dort die Umweltplakette eingeführt worden war.

 

Das DDR-Kabinett ist in einer ehemaligen Vierzimmerwohnung untergebracht. Das kostet Miete, Versicherung, und jetzt kommt noch der Fahrzeugunterhalt hinzu – wie wollen Sie das viele Geld aufbringen?

Wir haben für das DDR-Kabinett unseren Förderverein gegründet, der jetzt fast 50 Mitglieder hat. Da wir gemeinnützig sind, kommen steuerabzugsfähige Spenden herein. Für unser »Barkas«-Projekt haben wir eine separate Spendenkampagne gestartet. Ende des Monats wird das Fahrzeug nach Bochum gebracht, wo es überholt wird und eine neue Lackierung bekommt.

 

Wieviel Geld haben Sie und Ihre Genossen privat in das Projekt gesteckt?

Schwer zu sagen, darüber hat wohl niemand von uns Buch geführt. Im Grunde hat unser Projekt ja schon 1989 begonnen: Ich bekam damals in Nordhausen eine Uniform der DDR-Grenztruppen geschenkt. Im Laufe der Jahre ist immer mehr hinzugekommen, bis wir vor zwei Jahren so weit waren, das Museum zu eröffnen. Bisher mußten wir jeden Monat etwa 500 Euro an Spenden aufbringen, um das Projekt am Laufen zu halten. 

 

Ein privates DDR-Museum mitten im Ruhrgebiet mutet ein wenig exotisch an – wie reagieren die Bochumer darauf? Es hat sicher auch Anfeindungen gegeben …

Merkwürdigerweise überhaupt nicht, auch wenn es in Medien, Leserbriefen oder privaten Gesprächen einige negative Kommentare gab. Die Lokalpresse hat ausführlich und recht objektiv über uns berichtet, auch über Veranstaltungen oder Podiumsdiskussionen, die wir hin und wieder zum Thema DDR ausrichten. Wir bleiben auch dadurch im Gespräch, daß wir uns z. B. in Verbindung mit den Trabbi-Clubs aus Witten und Recklinghausen mit einem Informationszelt an der »Oldtimer-Meile« in Bochum beteiligt haben. 

 

Wie viele Besucher kommen pro Woche? Und was interessiert sie an dem Museum?

Es sind viele dabei, die in der DDR gelebt haben und später beruflich ins Ruhrgebiet verschlagen wurden. Andere kommen aus politischer Neugier, wiederum andere interessieren sich für Spezialgebiete wie Briefmarken, Feuerwehr- und Eisenbahnmodelle oder Uniformen. Mittlerweile haben wir immer mehr Besucher aus dem angrenzenden Ausland, also aus Belgien und Holland. Die Zahl der Besucher schwankt stark. Wenn wir öffnen, warten manchmal drei oder vier Leute vor der Tür – es waren auch schon mal 15 da. Das Museum ist übrigens auch außerhalb unserer Öffnungszeiten am Wochenende zugänglich – wer eine Führung braucht, sollte einen Termin vereinbaren.

 

Das DDR-Kabinett rühmt sich, die größte bekannte Sammlung von DDR-Uniformen zu haben –über 400 in nur vier Räumen! Platzt das Museum nicht aus den Nähten?

Es ist in der Tat ziemlich eng geworden. Wir haben von Anfang an Wert darauf gelegt, Uniformen aus möglichst allen Bereichen zu sammeln – also nicht nur aus dem Militär, sondern auch zivile Dienstbekleidung. Unsere Sammlung ist ziemlich komplett. Jede Woche werden uns drei, vier große Pakete zugeschickt, einige Ausstellungsstücke haben wir auch auf Trödelmärkten gekauft. Was uns fehlt, sind vor allem Exponate aus Kombinaten und von der Mitropa.

Berichterstattung jungeWelt 24.10.2011
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Berichterstattung WAZ 22.10.2010
2011_04_19_Ruhr_Nachrichten.pdf
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Berichterstattung WAZ 22.10.2010
2010-10-22 WAZ Wattenscheid.pdf
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