- Baumgarten, Klaus-Dieter; Freitag, Peter
(Hrsg.)
"Die Grenzen der DDR"
Geschichte, Fakten, Hintergründe Das Standardwerk über die Sicherung der Staatsgrenzen der DDR.
Das Neue Berlin Verlagsgesellschaft mbH
ISBN 3-360-01064-7
- www.eulenspiegel-verlag.de
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- Baumgarten, Klaus-Dieter
“Erinnerungen" Autobiographie des Chefs der Grenztruppen der DDR So hat noch keiner über die Grenze der DDR und der BRD geschrieben. Und nach ihm wird es auch niemand mehr
können. Denn Klaus-Dieter Baumgarten war schließlich für sie verantwortlich. Von 1979 bis1990 befehligte er die Grenztruppen der DDR.
edition ost im Verlag das Neue Berlin
ISBN 978-3-360-01095-7
- www.edition-ost.de
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- Behrend, Hans-Dieter
"Guten Tag, Passkontrolle der DDR" Ein sehr informatives, faktenreiches Sachbuch über die Tätigkeit der Passkontrolle des Ministeriums für Staatssicherheit an den
Grenzübergangsstellen der DDR. Der Autor dieses Sachbuches war von 1965 bis 1990 verantwortlich für den Bereich der Passkontrolle an den Grenzübergangsstellen im Bezirk Potsdam.
GNN Verlag
ISBN 978-3-89819-243-9
- www.gnn-verlag.de
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- Blessing, Klaus; Mechler, Siegfried (Hrsg.)
Es reicht - Zwanzig Jahre ausgeplündert, ausgegrenzt, ausgespäht
Dieses Buch erscheint zum 20. Jahrestag des Anschlusses der DDR an die BRD. 24 Autoren mit reicher politischer Erfahrung stellen sich dem staatlich verordneten Jubel entgegen. Sie belegen mit
profunder Sachkenntnis, welche Einbrüche auf den Gebieten von Wirtschaft, Kultur, Sozialem, von Moral und Ethik dieses Volk seit 1990 erlebt. Auf der anderen Seite sind sie weit davon entfernt, die
DDR zu verklären und schöner zu schreiben, als sie jemals war. Gleichwohl sind sie der Überzeugung, dass die sozialistischen Erfahrungen nicht ausgeblendet werden dürfen, wenn die Gebrechen und
Verbrechen des Kapitalismus kritisiert werden. Die Beiträge sind namentlich gezeichnet, jeder Autor steht nur für seinen Text. Aber alle teilen die Absicht, mit ihren Beiträgen Menschen zu
mobilisieren und ihnen bewusst zu machen, dass sich nichts ändert, wenn sie nicht selbst aktiv werden. Wie es 1990 eine Illusion war, dass im Osten die Landschaften blühen würden, so ist es auch
heute eine trügerische Hoffnung, dass sich alles zum Besten wende, wenn man nur »die Richtigen« wählte.
Verlag am Park
ISBN 978-3-89793-250-0
- www.edition-ost.de
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- Feigel, Werner
Geschichten aus meinem Leben – Vierzig Jahre als Volkspolizist
Werner Feigel kam mit 21 Jahren aus dem Krieg. Kindheit und Jugend hatten ihm die Nazis gestohlen. Er besuchte die Volksschule in Plauen, machte dort eine Lehre, denn außer einen Wehrmacht-Lkw zu
lenken bei einer mobilen Wetterbeobachtungsstelle der Luftwaffe hatte er bis dahin nicht viel gelernt. Er schloss sich, der Familientradition folgend, am 1. Oktober 1945 der SPD an. Vierzehn Tage
später stellte ihn das Plauener Polizeipräsidium als »Kriminalanwärter« ein. Fortan begann eine Zeit des Lernens. Feigel übte seinen Beruf mit Leidenschaft und Engagement aus. Denn er war davon
überzeugt, einem Land zu dienen, das die bessere Alternative zum anderen deutschen Staat bedeutete. 1986 ging Werner Feigel in Rente. Auch danach blieb er seiner Überzeugung treu. Er ist stolz
darauf, einen Beruf vierzig Jahre ausgeübt zu haben, den es nur in der Deutschen Demokratischen Republik geben konnte.
Verlag am Park
ISBN 978-3-89793-247-0
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- Hans Fricke
"Davor Dabei Danach"
Ein ehemaliger Kommandeur der Grenztruppen der DDR berichtet. Sachlich, selbstkritisch und hintergründig
berichtet Hans Fricke autobiographisch über sein Leben in der DDR.
GNN Verlag
ISBN 3-926922-18-4
- www.gnn-verlag.de
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- Fricke, Hans
Eine feine Gesellschaft - Jubiläumsjahre und ihre Tücken
Diese Rezension von Volker Bräutigam erschien zuerst in der Politik-Zeitschrift "Ossietzky" www.ossietzky.net
Zur Ernüchterung
Als Lothar de Maizière (CDU), letzter Ministerpräsident der DDR, kürzlich anmerkte, die DDR sei »kein vollkommener Rechtsstaat«, aber auch »kein Unrechtsstaat« gewesen, fiel eine Meute von
Journalisten und Politikern über ihn her. Gibt es denn keine Möglichkeit, den rechthaberischen, herrschsüchtigen Zensoren das Maul zu stopfen? Nein! Jedenfalls sind sie taub gegen jeden Hinweis auf
rechtsstaatliche Defizite der BRD.
Am 3. Oktober vollendet sich das 20. Jahr der staatlichen Einheit. Das Jubiläum wäre Anlaß genug, endlich in sachlichem Ton über DDR und BRD zu reden und sich um Objektivität beim Rückblick auf den
Prozeß des Anschlusses der DDR sowie auf die verfehlte Berliner Politik der nachfolgenden zwei Jahrzehnte zu bemühen. Stattdessen war und ist man aggressiver Volksverdummung ausgesetzt. Erforderlich
sind Ernüchterungs- und Hygienemittel.
Eines davon ist Hans Frickes Buch »Eine feine Gesellschaft«. Hilfreich ist, dass der Autor gleich zwei Hauptmotive für die verlogene Jubelstimmungsmache von Politik und Massenmedien nennt: Sie soll
die Menschen von Krieg, Krise, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, »Hartz IV«, Zerschlagung unserer Sozialsysteme, Armut und Bildungsmangel, kurz: unserer gesamtgesellschaftlichen Misere ablenken. Darüber
hinaus dient die BRD-Beweihräucherung einem massiv fälschenden Geschichtsrevisionismus.
Frickes Buch ist ein Beispiel für faktenreich argumentierenden Widerstand gegen die allgegenwärtige Propaganda, mit der einerseits die DDR als abgewirtschafteter, maroder Unrechtsstaat niedergemacht
und andererseits die BRD als Hort von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wohlanständigkeit verherrlicht wird. »Eine feine Gesellschaft« ist ein Angebot, sich mit geleugneten oder verdrängten
Vorgängen und Zusammenhängen vertraut zu machen. Das Buch ermutigt dazu, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, um ein zutreffendes Bild von Deutschland zu erhalten. Fricke unterstreicht die
Notwendigkeit dazu mit einem Zitat des britischen Feldmarschalls Bernhard L. Montgomery: »Die Geschichtsschreibung ist der zweite Triumph der Sieger über die Besiegten.«
GNN Verlag
ISBN 978-3-89819-341-2
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- Fricke, Hans
Politische Justiz, Sozialabbau, Sicherheitswahn und Krieg
Essays
2010 wird die DDR zwanzig Jahre tot sein. Das ist die Hälfte jener Jahre, die ihr überhaupt beschieden waren. Aber ist sie wirklich tot? Hans Fricke beweist mit seinen Texten, dass dies von den heute
Herrschenden zwar gewünscht ist, aber nicht funktioniert. Denn je tiefer unsere Gesellschaft in den kapitalistischen Sumpf sinkt, desto lebhafter erinnert man sich daran, dass es mal eine Alternative
gab. Diese soll vergessen gemacht werden. Und wenn das nicht gelingt, dann muß zumindest das Bild, das von ihr vermittelt wird, verbogen werden. Der Kampf um die Vergangenheit ist in vollem Gange,
ihre Interpretation scheint von existentieller Bedeutung für Gegenwart und Zukunft. Die Geschichtsklitterer in Politik, Medien und Wissenschaft sind unterwegs, in den Geschichtsrevisionismus werden
Millionen investiert. Zeitzeuge Hans Fricke hält dagegen. Er bietet seine Sicht auf die DDR, auf den Umgang mit diesem Erbe. Und er nennt die umlaufenden Lügen auch so. Wohl wissend, dass es mal eine
Zeit geben wird, da es niemanden mehr gibt, der noch eine lebendige Erinnerung an die DDR hat. Gleichzeitig nimmt er Bezug auf aktuelle
politische Themen die uns alle bewegen: Sozialabbau, Sicherheitswahn und Krieg.
Verlag am Park
ISBN 978-3-897-155-8
- www.edition-ost.de
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- Großmann, Werner
“Bonn im Blick“ Die DDR-Aufklärung aus der Sicht ihres letzten Chefs. Von Anfang an als Aufklärer dabei, übernahm Werner Großmann nach Markus Wolf die Leitung der
Hauptverwaltung Aufklärung des MfS.
Das Neue Berlin
ISBN 978-3-360-01905-9
- www.eulenspiegel-verlag.de
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- Großmann, Werner; Schwanitz, Werner (Hrsg.)
„Fragen an das MfS“ 60 Jahre nach Gründung des MfS am 8. Februar 1950 scheint alles gesagt, geschrieben,
gedruckt und gesendet. Es gibt keine Geheimnisse mehr. Aber ist bei den Jüngeren wirklich mehr bekannt als jene Grusel- und Schauermärchen, die seit 1990 absichtsvoll verbreitet werden? Und lassen
sich diese Klischees nicht durch sachliche Informationen ersetzen? Verantwortliche Mitarbeiter des MfS kommen der Forderung nach, die in der Öffentlichkeit immer wieder an sie gestellt wird: Sie
informieren ausführlich, detailliert und selbstkritisch über ihre Arbeit, über Geschichte, Strukturen, Tätigkeit und Methoden des Ministeriums.
Die Autoren haben Fragen von Schülern und Studenten gesammelt und beantworten sie. Mit ihren Auskünften reagieren sie sowohl auf gängige Vorurteile wie auf berechtigte Kritik und gehen auch
Fragestellungen nach, die seit 1989 in den Medien immer wieder eine Rolle spielten
Edition Ost
ISBN 978-3-360-01813-7
- www.edition-ost.de
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- Hartmann, Ralph
Die DDR unterm Lügenberg
Seit 1990 gehören zum Kanon derer, die die DDR noch nach ihrem Tode bekämpfen, zehn Thesen; sie werden unablässig wiedergekäut: zwei Diktaturen in Deutschland, Stasi-Terror, verordneter
Antifaschismus, marode Wirtschaft, drohender Staatsbankrott, Alleinschuld an der Mauer, Erziehungsdiktatur, Staatsdoping, friedliche Revolution, undankbare Ostdeutsche. Ralph Hartmann nimmt sich
diese Parolen vor und fragt nach ihrem Kern.
Edition Ost
ISBN 978-3-360-01820-5
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- Krenz, Egon
„Herbst 89“ Egon Krenz erlebte im Oktober 1989, als Staatsratsvorsitzender der DDR, an exponierter Stelle die rasanten Veränderungen in und außerhalb der DDR mit. Sein Rückblick
auf jene dramatische, explosive Zeit erschien erstmals 1999. Aus aktuellem Anlass wurde dieses einzigartige zeitgeschichtliche Dokument neu aufgelegt. Ergänzt durch ein umfangreiches Vorwort, in dem
Egon Krenz manches korrigiert, vieles ergänzt und vor allem die seither erfolgten Veränderungen reflektiert.
Edition Ost
ISBN 978-3-360-01806-9
- www.edition-ost.de
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- Keßler, Heinz
„Zur Sache und zur Person“ Zu einem Kapitel deutscher Militärgeschichte, an welchem der Autor bis Ende 1989, als Verteidigungsminister der DDR maßgeblich mitgeschrieben hat. Als
überzeugter Antifaschist und Kommunist bleibt Armeegeneral a.D. Heinz Keßler bis heute seinen Idealen treu.
Edition Ost
ISBN 978-3-929-16163-2
- www.edition-ost.de
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- Honecker, Erich
„Moabiter Notizen“ Erich Honecker (1912-1994) hat kein politisches Testament hinterlassen. Seine Aufzeichnungen, die er während der 169 Tage Haft in der JVA Berlin-Moabit
notierte, sind sein letztes schriftliches Zeugnis. Er selbst fügte diesem Dokument die Protokolle und Aufzeichnungen seiner Gespräche in Bonn, Düsseldorf, Trier, Saarbrücken und München an, die er im
September 1987 mit Bundespolitikern führte.
Edition Ost
ISBN 978-3-360-01812-0
- www.edition-ost.de
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- Schulze, Dieter
„Das große Buch der Kampfgruppen“
– Geschichte – Aufgaben - Uniformen 1952/53 wurden in den ostdeutschen Betrieben Arbeiterwehren ins Leben gerufen: Sie sollten in einem möglichen Ernstfall das Volkseigentum
verteidigen. Der Kalte Krieg lieferte das Argument, weshalb neben Volkspolizei, Kasernierter Volkspolizei und Staatssicherheit noch eine weitere militärische Organisation gebildet werden musste. Nur
einmal trat sie augenfällig in Erscheinung: Das war am 13. August 1961. Die Bilder von der Postenkette vorm Brandenburger Tor in Berlin gingen um die Welt
Edition Ost
ISBN 978-3-360-01900-4
- www.edition-ost.de
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- Tenner, Conrad
„Der Palast der Republik“ – Das Haus des Volkes Erinnerungen an 15 Jahre pralles Leben im Palast der Republik. Er war ein offenes Haus für jedermann, Staatsgast wie Bauarbeiter.
Und gern auch für die Genießer guter Küche. Zugleich bot der Palast der Republik zu DDR-Zeiten das Podium für große internationale Kongresse und Parteitage. Geblieben sind tausendfache Erinnerungen,
spätem Spott zum Trotz. Zu Wort kommen vor allem diejenigen, die einst hinter den Kulissen wirkten: vom leitenden Personal bis zu den Theatertechniker
Edition Ost
ISBN 978-3-360-01979-0
- www.edition-ost.de
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