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  • Andrea Groß (Freitag, 28. Februar 2014 16:41)

    Sehr geehrte Betreiber des DDR Kabinetts in Bochum,

    ich, als ehemalige Bürgerin der DDR, zähle mich auch zu den Menschen, die sich aktiv mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, die sich nicht damit zufrieden geben, einfach Darstellungen des
    Geschehenen aus den heutigen Medien zu übernehmen und dies vorbehaltlos zu Ihrem Geschichtsbild übernehmen, ohne kritisch zu prüfen, ob Sie den zu dem selbst Erlebten und Erfahrenen passen! Aus
    diesem Grund bin ich auf Ihre Homepage gestoßen und habe anerkennend Ihre Beweggründe für Ihr DDR Kabinett auf Ihrer Homepage gelesen. Leider musste ich im weiteren Studium Ihrer Internetseite zu dem
    Schluss kommen, dass Sie Ihrem eigenen Anspruch nicht genügen. Vielmehr betreiben Sie Ihre geschichtliche Aufarbeitung der DDR unter der Sichtweise Ihrer eigenen ideologischen Ausrichtung. Und wenn
    Sie der heutigen westlichen DDR- Geschichtsschreibung Einseitigkeit unterstellen, so ist Ihre Beurteilung und Darstellung der DDR mindestens gleichermaßen von Einseitigkeit geprägt!
    Sicherlich war die DDR außenpolitisch eingebunden in die politische Machtspiele der Großmächte. Sicher war die DDR nach außen hin ein Friedensstaat! Aber die DDR ist auch nach ihrem Inneren zu
    beurteilen. Nach dem was sie mit Ihren Bürgern machte! Und wie ein Staat tatsächlich ist, zeigt sich eben nicht daran, wie er mit der Mehrheit seiner Bürger umgeht, die mit seiner politischen
    Richtung konform gehen, sondern wie er es versteht, mit Menschen anderen Glaubens, anderer Meinung oder mit anderen Lebensplänen umzugehen. Und besonders hierbei zeigt sich, dass die DDR zumindest
    nach innen ein Verbrecherstaat war! Besonders Zugespitzt zeigt sich das an den Menschen, die an der Mauer erschossen wurden! Noch nicht einmal das DDR Strafrecht legitimierte das Schießen auf die
    Flüchtlinge an der Mauer, da es in diesem Punkt eindeutig im Widerspruch zu Verfassung der DDR stand, die jedem DDR Bürger persönliche Freiheit in allgemeister Form zugestand! Nun möchte ich gleich
    hinzufügen, dass ich nicht das Übersteigen einer Grenzanlage als persönliche Freiheit verstanden wissen will. Aber die Freiheit, meinen Ort an dem ich leben möchte, selbst zu wählen, war eben in der
    DDR nicht gegeben. Es ist eben auch eine historische Tatsache, dass Ausreiseanträge in der DDR oftmals abgelehnt wurden oder aber sich deren "Bearbeitung" über mehrere Jahre (mir sind persönlich
    Fälle von bis zu 15 Jahren bekannt) erstrecken konnten und mit einem Leidensweg für alle Angehörigen solcher Familien, auch für deren Kinder, verbunden war. Wie ist es erklärbar, dass Menschen trotz
    des Wissens, dass sie einen Fluchtversuch mit dem Leben bezahlen könnten, vor einem solchen trotzdem nicht zurückschreckten? Und wie erklären Ihre Gäste bei Ihrer Veranstaltung zur Grenze der DDR
    angesichts der Tatsache, dass alle Sperreinrichtungen und Grenzbefestigungen so angelegt waren, dass ein Übersteigen von Seitens der DDR verhindert werden sollte, den Begriff Antifaschistischer
    Schutzwall? Wenn die DDR doch angetreten war um vieles Besser zu machen, um aus dem Erlebten des 2. Weltkrieges die richtigen Lehren zu ziehen, dann müssten sich doch gewisse Dinge einfach von selbst
    verbieten. Wenn doch der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt der sozialistischen Gemeinschaft stehen soll, dann verbieten sich doch wohl gewisse Dinge von Selbst! Man hätte die
    Sperranlagen noch mehr verstärken können um ein Übersteigen noch ummöglicher zu machen, man hätte noch mehr Grenzsoldaten aufstellen können um die Flüchtenden festzunehmen, man hätte die Ausreise
    erleichtern können, damit überhaupt erst keiner auf den Gedanken kommen muss, über die Mauer zu flüchten. Das alles hätte der Funktion des Antifaschistischen Schutzwalles nicht geschadet bzw.
    beeinträchtigt, wenn dieses sein wirklicher Zweck gewesen wäre! Aber eines hätte sich eine sozialistische, humanistische Gesellschaft niemals leisten dürfen, nähmlich auf Menschen die Ihrem in der
    Verfassung der DDR verbrieften Recht auf persönlichen Freiheit nachgehen wollen, zu schießen und Sie zu ermorden! Geben Sie den Gründen für eine Flucht und den Menschen die an der Mauer gestorben
    sind, auch Raum in Ihrem Museum und Ihren Veranstaltungen?
    Sehr oft lese ich in Ihren Beiträgen den Verweis auf Unrecht in der BRD, z.B. im Bezug auf Berufsverbote, Verfolgungen von Bürgern in der Adenauer Zeit als Antwort auf bzw. zur Legitimation des
    Unrecht des DDR Regimes. Geschehenes Unrecht in der BRD legitimiert bzw. legalisiert in keinster Weise das geschehene Unrecht in der DDR. Es dient in seiner Benennung nicht der Rechtfertigung der
    Taten des DDR Regimes, sondern sollte dazu führen, Unrecht und Repressalien gegen Menschen generell und unabhängig davon, wo es geschieht, zu verurteilen und zu bekämpfen. Alles andere ist ein
    ideologischer Vergleich der System, der vor dem Hintergrund und im Interesse des eigenen politischen Standpunktes geführt wird.......
    und hat eben nichts mit einer unvoreingenommenen historischen Beurteilung der Dinge zu tun hat. Leider nicht!

    Viele Grüße
    Andrea Groß

  • Volkmar Sauerzapf (Mittwoch, 26. Februar 2014 17:05)

    Hallo Betreiber des DDR Kabinett Bochum e.V.

    Ich habe mich an der Unterschriftensammlung gegen ein verbot der DDR Symbole bei Euch beteiligt und bin so auch auf Euer Internetportal gelangt.
    Ich bin in der DDR geboren und auch geprägt worden. Meine mentale Zugehörigkeit ist auch heute noch die DDR.
    Nicht weil ich nicht wüsste das es dort auch Machtmissbrauch gab, sondern weil die Betonung auf ,,auch“ gerichtet ist!
    Diese Tatsache ist aber nicht ein Verhalten das sich auf die DDR begrenzt, sondern eine Erscheinung die es schon in vorigen Gesellschaften und deren Staaten gab! Täglich erfahren wir aus heutigen
    Medien genau dieses Verhalten der jetzigen Machthaber.
    Einflussnahme auf die Ermittlungsorgane wie Polizei und Staatsanwaltschaft sind bei der NSU Affäre unübersehbar. Man muss schon sehr naiv sein um den Erklärungen der Regierung auf den Leim zu gehen!
    Man könnte diese Praxis noch vielfach aufführen, aber das würde vom eigentlichen Thema DDR zu weit weg führen.
    Wer sich der Beurteilung der heutigen Machthaber bedient, muss sich nicht wundern dass jenes suggerierte Bild der realen Betrachtung völlig widerspricht!
    Wer sich aber die Mühe macht die DDR im historischen Korsett von geschichtlicher Zeit und wirtschaftlichen, sowie militärischen Möglichkeiten zu betrachten, wird ein Bild außerhalb jedes
    Schubladendenkens erfahren.
    Wer die DDR als Ergebnis eines politischen Entwicklungsprozess begreift, erkennt auch deren Potential zur gerechteren Gesellschaft.
    Die Wechselwirkung der militärischen Blöcke aufeinander, und der damit verbundene politische Einfluss wirkte weit in die ökonomischen Möglichkeiten der DDR hinein! So erklären sich einige
    Widersprüche in Sicht auf die DDR als unvermeidbare Kompromisse in Bezug zu den realen Möglichkeiten jener Zeit.
    Das zu erkennen liegt aber nicht im Interesse der heutigen Machthaber, deshalb wird die Geschichte der DDR in Schubladen verschließbar interniert.
    Das von Euch betriebene DDR Kabinett Bochum e.V. ist ein wichtiger Beitrag diese verschlossenen Schubladen aufzubrechen.

    Volkmar Sauerzapf

 

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Name: Dieter Beckerdt (jeannedarc2@web.de)         
Datum: Mi 17 Jul 2013 13:00:33 CEST
Betreff: Justiz-Terror gegen Menschen, welche das Blauhemd der FDJ tragen
 

Schön, daß es Euch gibt. Die Unterschriftensammlung gegen ein Verbot von DDR-Symbolen ist eine Superidee. Als Prozeßbeobachter habe ich den Justiz-Terror in Essen gegen Michael mitbekommen (einschließlich des Raustragens unserer Genossen aus dem sogenannten "Gerichts-Saal" wegen Tragen des Blauhemds). Diese Schauprozesse und diese neuerliche Kommunistenhatz des Kapitalismus müssen ein Ende haben. Nicht die DDR-Symbole sind kriminell, sondern diejenigen, welche sie Grundgesetz-widrig und Einigungsvertrags-widrig verbieten wollen. Sie zeigen mit ihren hilflosen und peinlichen Aktionen, daß sie in den letzten Zuckungen liegen und daß ihr Thron wackelt. Deshalb werden jetzt auch Freikorps installiert und deshalb werden diejenigen Staats-Organisationen immer weiter mit Mord- und Totschlag-Gerätschaften hochgerüstet, welche gegen die Arbeiter_innen losschlagen sollen, wenn sie aufmucken.   

   
 
34  
Name: Heiko Mahrenholz (Heikomah@aol.com)         
Datum: Mi 17 Jul 2013 12:39:49 CEST
Betreff: meine Vergangenheit
 

ich bin in der DDR groß geworden, war in der Pionierorganisation und in der FDJ ,aber nie in der SED ,aber im Kultubund der DDR Bereich Denkmalpflege.
Ich hatte oder habe Verwandte in der BRD. und wollte sie auch mitte der 80er Jahre Besuchen ,was immer abgelenht wurde. Meine Geschwister und Eltern durften fahren, nur mir blieb es versagt.
ABER: die DDR war ein Friedensstaat, hatte ein sehr gutes Schulsystem, und es war ein sozialer Staat.

   
 
33  
Name: Stephan S. (xfbq09@online.de)         
Datum: Mi 12 Jun 2013 18:17:54 CEST
Betreff: Fassungslos!
 

Euer Museum und die Idee, einen Teil der Geschichte der Nachwelt zugänglich zu machen, finde ich gut und in Ordnung! Viel Erfolg dabei!

Wenn ich mir die Linkliste anschaue, hier einige Beiträge lese, die u.a. mit "Rot Front" enden, komme ich arg ins Grübeln! Es war nicht Alles schlecht in der DDR, aber auch nicht Alles so gut, wie es einige sehr gern hätten!

Ich habe die Sippenhaftung, Studien- und Berufsverbot in der DDR mit erlebt, am eigenen Leib, in der eigenen Familie. Die verlorenen Träume meiner Jugend gibt mir niemand zurück! Sie sind weg und wurden mir von einem in bestimmten Dingen Unrechts-Staat genommen! Ich durfte nur unter großen Schwierigkeiten mein Abi machen, weil mein Vater und meine Mutter sich reinknieten und zufällig Jemanden kannten, der wiederum u.s.w., Vitamin B nennt man das Heute auch noch. Der Einfluss der Bekannten meiner Eltern war aber leider begrenzt, so dass ich meinen Traumberuf (von klein auf wollte ich Journalist oder Architekt werden, hatte Schreib- und Erzählwettbewerbe en masse gewonnen, Zeichnungen %26 Skizzen phantasievoll wie kaum ein Zweiter...) nicht ergreifen durfte.
Warum? Sippenhaftung in der DDR - verschwiegen, Heute nicht mehr nachweisbar, uninteressant für Alle nicht Beteiligten.
Was war passiert? Mein 10 Jahre älterer Bruder wollte mit zarten 18 Jahren (ich war also ein 8-jähriges Kind!) nach der erfolgreich abgeschlossenen Lehre nicht mehr in dem System DDR leben und arbeiten. Eine "falsche" Freundin hier, ein falscher Freund mit West-Berliner Verwandschaft dort und fertig waren Flucht-Träume. Ja, Republikflucht war in der DDR verboten, sogar der Versuch, sogar der Gedanke! Soweit okay und darüber will ich auch nicht debattieren! Meine Keule fuhr ein, nicht nach Bautzen oder so, nein, er wurde wegen relativ unbedeutender Dinge (ja, sie hatten aufgehört zu arbeiten, wollten ja weg), die in der DDR zusammengefasst "asoziales Verhalten außerhalb der sozialistischen Werte" u.s.w. o.ä. hießen verurteilt, verurteilt zu sagenhaften 6 (in Worten SECHS!!!) Jahren Haft, nicht politisch angehaucht, man hatte ja einen "Nebenkriegs-Schauplatz" gesucht und (leider!) gefunden. Er hatte im Knast einen Ausreiseantrag gestellt und seine Haftbedingungen dadurch nicht gerade erleichtert. Er durfte 1 Brief pro Monat schreiben. Nebenbei gab es Besuchsverbot für den kleinen Bruder. Ich habe in den 6 Jahren 3 Briefe erhalten, teils geschwärzt, habe sie heute noch. Meine Eltern erhielten immer wieder Besuch von den Organen, um sie zur Unterstützung zu bewegen, meinem Bruder den Ausreiseantrag auszureden. Besonders meine Mutter wurde unter Druck gesetzt: Hilfe zur Rücknahme des Antrages und sie dürfen 2 Päckchen im Monat schicken, er darf 2 Briefe schreiben, sie darf ihren Sohn 2 mal pro Quartal (oder Halbjahr) besuchen. Na klar hat sie es versucht, aber von ihm ein nein erhalten.
Am Kindertag (1.6.) wurde er entlassen, mein großer Bruder, den ich gar nicht kannte, der sich mit seinen 24 Jahren mit mir 14-Jährigen ein Zimmer teilen musste, weil er keine Wohnung bekam, Berlin-Verbot hatte, einen PM12 mit Meldepflicht, obwohl die Haftstrafe voll und ganz verbüßt wurde! Klar, wusste ich das als 14-jähriger Junge nicht, erfuhr Vieles erst später und zufällig, weil meine Eltern und mein Bruder meinten, mich schützen zu müssen und mit nicht die ganze Wahrheit erzählten. Er hatte immer noch seinen Ausreiseantrag laufen. Dann kam der Deal des Jahres: Wohnung gegen Antrag-Rücknahme. Es passte gerade gut rein: Er hatte die Frau seines Lebens kennen gelernt und wollte wegen ihr sowieso nicht weg, also Antrag zurück und Wohnung erhalten, sogar die Wunsch-Wohnung (Jeder DDR-Bürger weiß, dass ein Fünfer im Lotto fast wahrscheinlicher war oder ist). Berlin-Verbot aufgehoben, PM12 gegen richtigen Ausweis getauscht, keine wöchentliche Meldung mehr. Alles schien gut zu laufen, bis auf die Job-Geschichte: Seinen  erlernten Beruf durfte er nicht mehr ausüben, da dieser mit EDV zu tun hatte.
Nun meine Geschichte: Nicht ganz parallel, weil nach der Entlassung meines Bruders, ja in Teilstücken sogar erst nach Antrags-Rücknahme beginnend. 1.-8.Klasse guter Schüler, also ab auf die EOS (erweiterte Oberschule 9.12.Klasse und Abitur als Abschluss). 9. und 10.Klasse soweit okay. Ich war kein Widerstandskämpfer gegen die DDR, aber auch kein Vorzeige-FDJler, Alles so wie viele DDR-Bürger der Pflicht genügend und damit gut. Unser Schulessen war grausig, was ich als wortgewandter Schüler und Künstler (Musiker) im Qualitäts-Pass, der im Essenraum auslag, in Prosa niederschrieb, mehrmals. Das war der Aufhänger für einen gut 2 Jahre währenden Spießrutenlauf an der EOS, wie gesagt, der Aufhänger, der Auslöser, NICHT der Grund! Gut 10 Jahre nach dem Abi (inzwischen gab es die DDR nicht mehr) habe ich erfahren, dass es eine Anweisung gab, mir Steine in den Weg zu legen. Warum? Weiß Heute keine Mensch mehr, Anweisung kam von der Parteileitung oder so. Der Grund? Die Ausreise-Gedanken meines großen Bruders, die inzwischen Jahre zurück lagen. Meinen Studienwunsch Jounalistik hätte ich nur in Leipzig an der Karl-Marx-Universität erfüllen können. Die Plätze waren sehr begrenzt, Kinder aus "Arbeiter"familien wurden den Lindern aus "Intelligenz"familien vorgezogen. Ich gehörte zur 2.Kategorie, da meine Mutter Lehrerin und mein Vater Bauingenieur war. Mir wurde anfangs nahe gelegt, die EOS zu verlassen und eine Ausbildung zu absolvieren. Widerstand unsererseits wurde dann im Rahmen eines Wutausbruches des damaligen Dirketors Genossen S. mit der Aussage "Ich sorge dafür, dass Ihr Sohn in der DDR kein Abitur macht!" aufs Schäfste gekontert. Mein Vater wie war stur wie ein Panzer, meine Mutter eher die Diplomatin und sie setzte ihren ganzen Charme beim Kreisschuldirektor (der war seit Jahrzehnten schaf auf sie - so würden wir Heute sagen - damals: Er verehrte sie unheimlich) ein, der dann wiederum, selbst kurz vor der Pensionierung, eine gemeinsame Aussprache Alle anregte und den Direktor wie auch meine Klassenleiterin mit seiner Altersweisheit in die Schranken wies. Er setzte durch, dass ich das Abitur machen durfte. Und das war ein sehr sehr schwieriges Unterfangen, dass ich jedoch Dank einen sehr guten freundes und meiner Familie meisterte. DDR-Studienlenkung begann auf der EOS. Alles wurde gesteuert und zwar so, dass es für die jungen vor der Armee klar war, wo und wie es dann weiter ging (oder eben auch nicht).
Wir wurden hingehalten. Als Zweitwunsch stand bei mir felsenfest Architektur (in Weimar, Situation ähnlich den Journalistik-Studenplätzen), aber mit Eignungstest in der 11.Klasse für die Studengänge, die mindestens 2 Jahre später begannen (Mädchen: 12. Klasse + 1 praktisches Jahr vor dem Studium, Jungen: 12.Klasse + 2 Monate Praktikum + min 18 Monate Armee + ca. 4 Monate Praktikum = min 3 Jahre). Ich war eigentlich gut vorbereitet auf den möglichen Test, über Kollegen und Bekannte meines Vaters, der wie man Heute sagen würde gut "vernetzt" war. Wir warteten noch auf die sehr wahrscheinliche Ablehnung des Jounalistik-Studiums. Die kam dann auch, nein nicht von der Uni in Leipzig, die EOS selbst hatte entschieden: Der nicht! Also schnell Architektur-Studium "beantragt". Die Eignungsprüfungen waren immer so im Frühjahr. Anträge haben wir parallel nach Wimar geschickt (nicht üblich in der DDR, wo Alles seinen geebneten Weg ging). Irgendwann habe ich dann mal nachgefragt und wieder gefragt, um dann von meiner Klassenleiterin zu erfahren, dass sie es schlicht und einfach vergessen hat, mir die Einladung nach Weimar auszuhändigen! Die Tests waren vorbei. Ich fehlte also unentschuldigt, war aber zugelassen worden zum test. Telefon mit Weimar: Nein, das ist nicht zu entschuldigen, Nachtest gibt es nicht, nächstes Jahr wieder versuchen und dann eben später mit dem Studium starten. Es gab keine Möglichkeit, diesen Weg abzuändern, fest betoniert. Okay, Studium Bauingenieurwesen ins Auge gefasst. Der Genosse Direktor grinste überaus dreckig: "Ich habe Ihnen doch gesagt, dass er kein Abi macht! Brauch er ja auch nicht, wenn er nicht studiert." Aber nicht mit meinem Vater: Über berufliche Kontakte und das richtige Vitamin B besorgte er einen Termin an der Technischen Hochschule Leipzig, beim Direktorat für Studienangelegenheiten. In der Tasche steckte eine Delegierung durch einen Trägerbetrieb, in dem ich mal 3 Wochen Ferienarbeit verrichtete (mein Vater kannte bei diesem Kombinat fast Jeden und so war das Anschreiben wie eine Formsache und dadurch waren wir aus der Studenlenkung raus!). Bewerbung und Annahme waren Ruck Zuck erledigt und ich hatte eine Perspektive, was weder meinem Direktor noch meiner Klassenlehrerin wirklich schmeckte. Das zeigten sie, konnten aber Nichts mehr machen, da meine eigenen Leistungen tadelsfrei und gut waren und ich gelernt hatte, meine Klappe zu halten.
Studium ohne nennenswerte Störaktivitäten seitens der Obrigen bis zu jenem Tag, als mich ein Professor dazu bewegen wollte, an der TH sein Assistent zu werden und eine Dokrotarbeit zu schreiben. Kurze Rücksprache mit dem Trägerbetrieb, ob dies denn ginge: Ja, geht, kommst eben später in die Produktion zurück. Dann die Ablehnung. Mein Professor flippte förmlich aus. Der wissenschaftliche Rat hatte mich abgelehnt. Mein Seminargruppenberater (so hieß der Ansprechpartner für die Seminargruppe in der DDR-Zeit) war ein guter alter Doktor, kurz vor der Rente, eine Seele von Mensch, nahm mich zur Seite, in sein Kämmerlein und fragte: "Wissen Sie warum, Sie nicht bleiben dürfen?" - "Nein, unklar, der Professor ist auch schockiert." - "Kennen Sie Ihre Kaderakte?" (Kaderakte zu DDR-Zeiten unerlässlicher lebenslanger Begleiter, in dem Alles über die Person drin stand, sie ging von Bildungseinrichtung zu Bildungseinrichtung, von Betrieb zu Betrieb und Nicht ging verloren. Manche Belobigung war die Entfernung eines Verweises o.ä. aus der Kaderakte.) - "Nein, woher denn. was steht denn da drin." - "Herr S., da ist ein dunkler Fleck in Ihrer Akte. Sie haben einen Bruder?" - "Ja, aber das ist doch schon 16 Jahre zurück, Alles vergangen, Alles gebüßt." - "Steht aber noch in Ihrer Akte, Herr S.! Wenn mich jemand fragt, von mir wissen Sie Nichts. Wir haben nie miteinander darüber gesprochen - okay?" - "Klar doch, Herr Doktor H."
Der dunkle Fleck? Mein Bruder? Logo, es war ein Staatsverbrechen, dass ich damals als 8-jähriger seinen Irrweg nicht beeinflusst habe! Man oh man, was war denn hier los??? Meinem Vater, inzwischen schwer erkrankt, oder meinem Bruder, inzwischen 2-facher Familienvater, habe ich davon Nichts erzählt. Sie wären ausgerastet! Meiner Mutter habe ich davon bei einem Käffchen und einer Zigarette erzählt. Ihr schossen die Tränen aus den Augen. Sie war nie Genossin, hat aber die DDR mit aufgebaut, aktiv und immer fleißig bei der Sache - Ja, es gab viele Menschen in der DDR, denen die Phantasie fehlte, was IHR Staat da teils mit Andersdenkenden anstellte oder Angehörige, in meinem Fall Kinder in Sippenhaft nahm! Ein übles Kapitel. Mein Vater war ähnlich meiner Mutter kein Genosse, aber "Geburtshelfer", Aufbau-Pionier der DDR, in seiner Gesellenzeit auf allen Großbaustellen der damals jungen Republik unterwegs: Bleilochtalsperre, Talsperre Wippra, Eisenhüttenstadt, Stalin-Allee (Karl-Mark-Allee) Berlin u.s.w. Ihm habe ich nach der Wende davon erzählt, meinem Bruder, inzwischen im Westteil lebend, im November 89 über die CSSR und Bayern "geflohen". Sie wollten mir erst gar nicht so recht glauben, bis meine Mutter an die Abi-Zeit erinnerte...
Warum? Warum bei mir? Keine Ahnung.
Meinen Antrag auf Akteneinsicht hatte ich gestellt zurück gezogen und wieder gestellt... Mal sehen, was da drin steht.
Mein Bruder hat seine Akten(Berge) gesichtet und die Sichtung abgebrochen. Schwachsinnig, was da Alles erfasst wurde! Enttäuschend, Frust erzeugend, wie einst engste Freunde und Freundinnen als IM aktiv gegen ihn tätig waren!
Ich weiß nicht, ob ich wirklich in die Akten schauen will... Meine Träume sind vergangen, vielleicht auch besser so!
Manchmal denke ich, was wäre wenn...
Wie meine Geschichte weiterging? Mein Professor, Genosse UND Wissenschaftszweigs-Partei-Sekretär zog in den Kampf gegen den Rat und setzte sich durch: Ich dufte an der TH bleiben, begann meine Doktorarbeit zu schreiben und dann kam die Wende: Doktor-Thema-Träger-Betrieb weg, Forschunsgelder weg, nochmaliger Neustart? Nein, ich verließ die TH und wurde in der dann neuen Republik so halbwegs glücklich!
...wie gesagt, es war nicht Alles schlecht in der DDR, aber eben auch nicht Alles gut...

   
 
32  
Name: Bernd Graupner (@bgraupner@t-online.de)         
Datum: Mi 10 Apr 2013 19:04:54 CEST
Betreff: Aufklärung tut Not
 

Aufklärung tut Not!

Durch Hinweis eines Freundes und ehemaligen DDR-Diplomaten in der UNO (Horst Joachimi) kam ich auf Eure Seite und war sofort begeistert! Diese Fülle von Material hat mich überrascht, zumal ich sie eher in Chemnitz oder Berlin, aber nicht in Bochum erwartet hätte. Obwohl ich mit 72 nicht mehr der Jüngste bin, nehme ich mir vor, Eure Sammlung zu besuchen und einige Erinnerungsstücke aus meiner Zeit mitzubringen.

Interessant und aufschlussreich sind die Einträge im Gästebuch. Stellvertretend für alle guten Worte möchte ich die sachliche Antwort des Moderators auf die Meinung von Frau Berger nennen. Es ist schade, dass Frau Berger auf nichts anderes stolz sein kann, als auf den genannten Satz in ihrer „Stasi-Akte“. Für eine „Opferrente“ wird er wohl nicht ganz genügen.

Nun hoffe ich, dass sie die Worte des Moderators überdenkt und Vergleiche zieht. Vielleicht kommt sie doch noch auf einige gute Erinnerungen aus ihrer DDR-Zeit. Ich als alter Chemnitzer weiß, dass mir die heutige Diktatur der Geldanschauung wesentlich mehr Bauchschmerzen bereitet, als die Orientierung an einer vernünftigen Weltanschauung.

Einen ergänzenden Denkanstoß für Frau Berger. Konrad Adenauer (CDU) fand folgende Worte zur Beurteilung der Verantwortlichen für die Schrecken des Deutschlands in der Zeit von 1933 bis 1945:

„"Die Errichtung eines neuen Regierungssystems darf daher in keinem Teil Deutschlands zu einer politischen Verfolgung der Anhänger des alten Systems führen. Aus diesem Grunde sollte nach Auffassung der Bundesregierung dafür Sorge getragen werden, dass nach der Wiedervereinigung Deutschlands niemand wegen seiner politischen Gesinnung oder nur weil er in Behörden oder politischen Organisationen eines Teils tätig gewesen ist, verfolgt wird."

(Aus: Memorandum "Zur Frage der Wiederherstellung der deutschen Einheit" vom September 1956, Pkt. 14. Bundeskanzler war damals Konrad Adenauer, ein maßgeblicher Mitbegründer der CDU.) Zitiert aus: „Freischützen des Rechtsstaates“, S. 158

Wie es die heute Herrschenden mit der Aufarbeitung der „SED-Diktatur“ halten, erzählt uns die Tagespresse. Sie verfährt nach dem Motto von Feldmarschall Montgomery: „Die Geschichtsschreibung ist der zweite Triumph der Sieger über die Besiegten.“

Viele Grüße an alle Besucher dieser Seite und vor allem die Macher des DDR-Kabinetts Bochum. Weiter so!

Bernd Graupner

   
 
31  
Name: Sturmi (sturmi242@t-online.de)         
Datum: So 31 Mär 2013 19:43:21 CEST
Betreff: Museum
 

Schöne Seite !     .......Viele Grüße
sendet das Private DDR Fußball Museum Sachsen Anhalt: 


http://ddr-fussball-museum.de.tl/

30  
Name: Anna Berger (annaberger.169@gmx.de)         
Datum: Sa 29 Dez 2012 10:33:03 CET
Betreff: Aufklärung tut not!
 

Ihr Kommentar passt sehr gut, Frau Berger! Zeigt er doch sehr deutlich Ihren abgrundtiefen Hass gegen die DDR, ohne ein wirkliches Gegenargument zu liefern. Uniformen? Naja, dann ist die Bundesrepublik auch eine Diktatur? Da sehe ich Bundeswehrsoldaten in Uniform, Polizisten, Feuerwehrleute, THW, Schützenvereine an jeder Ecke, UPS-Fahrer in uniformähnlicher Bekleidung, die Lufthansa-Piloten, die Mitarbeiter der Deutschen Bahn, der Ordnungsdienst meiner Stadt, die Mitarbeiter des Roten Kreuzes, das Ordnungspersonal im Fußballstadion, die Bereitschaftspolizei und ihre SEK's usw. Das gibt es in jedem Staat und ist doch wohl kein Beleg für eine "Diktatur". Schön, wenn Sie ihre "Stasi"-Akte kennen. Ich erhielt in meine Verfassungsschutzakte keine Einsicht und mein Berufsverbot hat hier auch niemanden interessiert. Und über "Entscheidungsfreiheit" klönnen Sie gerne mal mit den OPEL-Arbeitern bei uns am Tor2 diskutieren und denen auch gleich erklären wohin sie mit ihrer "Reisefreiheit" in Zukunft mit Hartz4 reisen können. Deswegen haben Sie vollkommen Recht: Aufklärung tut not! Aufklärung über die Möglichkeit in einem Staat, ohne Sorgen um den Arbeitsplatz, sozial abgesichert, ohne Gesundheitsreform, mit allen Möglichkeiten der kostenlose Bildung und nahezu kostenlosen Teilhabe an Kultur, Sport und Freizeitaktivitäten, zu leben.All' diese Dinge hat die "Diktatur" DDR ihren Bürgern geboten. In dieser "Dikatur" hätte ich gerne gelebt!

AND - Der Moderator-

Danke für eure Aufklärung über das wahre Bild der DDR! Eure Ausstellung zeigt ein Abbild der Wirklichkeit in einer Diktatur. Ohne das ihr es benennt, wird durch das Ausstellen der vielen Uniformen aller Art die diktatorische Grundortung und der Machtanspruch der SED bebildert - ein Gruselkabinet des Totalitarismus und Stalinismus wider Willen. Die Grußworte der alten SED-Garde tun ein übriges.

Ich bin froh heute in einer Stadt zu leben, die ihren alten Namen wieder mit Stolz tragen kann - Chemnitz. Die DDR ist ein teil meines Lebens, sie hat mich geprägt. Auf was bin ich in der DDR besonders stolz? Auf meine Stasiakte, in der steht: "Die Berger wiegerte sich, auch nur kurzfristig, das MfS in seiner Arbeit zu unterstützen." Was ich am meisten in der DDR vermisst habe? Rede- und Meinungsfreiheit, Reisefreiheit und Enscheidungsfreiheit über mein Leben.

Im Beusstsein, das dieser Eintrag nicht von ihnen veröffentlicht wird, er passt nicht in die Reihe der bisherigen Gastbeiträge, verbleibe ich

hochachtungsvoll
ihre Anna Berger

   
 
29  
Name: Bernd Thümmler (b.thuemmler@t-online.de)         
Datum: Mi 24 Okt 2012 22:33:37 CEST
Betreff: DDR
 

Liebe Freunde, ich bin zufällig auf Eure Seite gestossen und wünsche Euch viel Erfolg. Ich wohne schon immer in
Chemnitz-Karl-Marx-Stadt-Chemnitz und bin sehr stolz auf Euer Kabinett. Leider bin ich schon 70 Jahre, die DDR war
und ist meine Heimat. Alles was ich geworden bin verdanke ich diesen Staat (Schule,Studium Arbeit).
Euch alle guten Wünsche, viele Grüße aus Chemnitz ins Ruhrgebiet.
Rot Front, Bernd

   
 
28  
Name: Joachim (skb.dd@t-online.de)         
Datum: Do 06 Sep 2012 01:40:25 CEST
Betreff: 3. Oktober 1990
 

Entgegen allen offiziellen Verlautbarungen, wonach es am 3. Oktober 1990 einen als "Vereinigung" gefeierten Vorgang gegeben haben soll, wird die DDR nicht als gleichrangiger und gleichberechtigter Partner eines solchen, sondern als besiegter Feind behandelt. Das ist freilich ein sehr billiger, weil nicht im ehrlichen und friedlichen Wettstreit der Systeme errungener, sondern hauptsächlich durch die gewendete Block-CDU geschenkter Sieg. Wer einmal bei hans Magnus Enzensberger, einem der angesehensten und bekanntesten Publizisten der Bundesrepublik, im "Kursbuch 4/66" nachgelesen hatte, wußte, daß es am Ende auch so kommen würde. So ist die 1989/90 zu Tage getretene sträfliche Ignoranz vieler Bürgerinnen und Bürger der DDR, die sich geradezu begierig von Bananen und volltönenden Versprechungen Helmut Kohls nicht nur schlechthin blenden ließen, sondern sich geradezu begierig blenden lassen wollten, unbegreiflich. Nicht weniger unbegreiflich ist die Lethargie, in die viele nach dem kalten Erwachen durch Arbeitslosigkeit und "Hartz IV" gefallen sind.

   
 
27  
Name: Guenther Troege (g.troege@gmail.com)         
Datum: So 27 Mai 2012 18:44:01 CEST
Betreff: Interessante Website
 

Viele Grüße aus dem Mansfelder Land wo einst der Kupferschieferbergbau zu Hause war. Das Anliegen des Verein, die Geschichte der DDR nicht verschwinden zu lassen, finde ich sehr positiv.Wenn der Verein speziell über das Leben der Mansfelder Berg-und Hüttenleute Informationen und Material erhalten möchte könnte ich ein Ansprechpartner sein.
Viel Erfolg und Glück Auf nach Bochum G.Troege

   
 
26  
Name: Jörn Meinertsen (aaland@live.dk½)         
Datum: Sa 14 Apr 2012 14:19:40 CEST
Betreff: Greetings from Denmark
 

Hi DDR friends :-)

I´ve just visited your homepage, and it just looks great. Very informative, and very usefull. Keep on the good work !

Maybe you want to visit my DDR site and guestbook ?  http://freec.dk/ddr/

Lots of greetings from Denmark

Jörn Meinertsen

25  
Name: Sukhan K. Strathus (sukhan@gmx.net)         
Datum: Do 12 Apr 2012 21:07:12 CEST
Betreff: Super! - Gute Aufklärungsarbeit!
 

Glückwunsch und besten Dank zu eurer hervorragenden und verdienstvollen Aufklärungsarbeit! Man kann nur wünschen, dass möglichst viele Menschen die Ausstellung besuchen oder sich im Internet - das Blog ist spitze! - informieren. Als geborener Wessi hier im Osten kann ich auch nach 22 Jahren Kapitalismus nur immer wieder feststellen: die Leute hier lassen sich zum Glück NICHT alle von Staat, Regierung und Medien gehirnwaschen und verstehen recht gut, dass die sog. Wiedervereinigung in Wirklichkeit ein Anschluß war. Die Fehler und Mängel der DDR werden von den siegreichen Imperialisten benutzt, um gleich die ganze Geschichte des sozialistischen deutschen Staates zu entsorgen und ihm nachträglich nochmal die Existenzberechtigung zu bestreiten. Das DDR-Kabinett Bochum trägt auf jeden Fall dazu bei, die Option auf eine kritische Würdigung  der Geschichte des ersten und bislang einzigen (hoffentlich nicht letzten) sozialistischen Experimentes auf deutschem Boden offen zu halten. Von der offiziellen BRD-Geschichtsschreibung ist dies jedenfalls nicht zu  erwarten.
Gruss aus Weimar
Sukhan K. Strathus

   
 
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Name: Berthold v. Blumenthal (b.blumenthal@online.de)         
Datum: Fr 13 Jan 2012 20:08:05 CET
Betreff: Bin als Wessi im Besitz einer 'DDR-Urkunde!
 

Es dürfte sich um ein ziemlich einmaliges Ereignis in der deutsch-deutschen Geschichte handeln:
Als ehemaliger Student in München besuchte ich im September 1972 die DDR. Ich hielt mich 14 Tage in Zehdenick nördl. von Berlin auf. Am 16. Sept. , also am vorletzten Tage meines Aufenthaltes befand ich mich als Zuschauer bei einer Leichtathletik-Sportveranstaltung. Gegen 10.00 Uhr wurde dort per Lautsprecheransage belanntgegeben, dass ein paar Leute eine Mittelstrecke laufen wollten. Weitere Interessenten könnten sich bis 11.00 Uhr anmelden.
Nach einigem Zögern entschloß ich mich zur Teilnahme an diesem 800 m Lauf, wurde trotz meiner Anmeldung nicht als Westdeutscher erkannt und konnte daher mitlaufen. Ohne Wissen der Zuschauer und Veranstalter konnte ich von 8 Läufern den 3. Platz belegen. Eine halbe Stunde später erhielt ich aufgrund dieser Platzierung eine Urkunde und stellte mich hierbei vor mit den Worten. "Es freut mich besonders, dass ich als Münchner teilnehmen konnte". Die sichtlich überraschten Herren starrten mich an, wobei mir der SED Funktionär die Urkunde aushändigte. Es war für mich ein sehr bewegender Augenblick. Eine Sternstunge, die unter die Haut ging! Der Vorgang ist dokumentiert. Die Münchner Olympiade endete 5 Tage zuvor; der Zeitpunkt war demnach psychologisch optimal.

   
 
23  
Name: Carsten (Carsten.herter@web.de)         
Datum: Di 01 Nov 2011 06:56:40 CET
Betreff: Lenin Gedenkmünze zum 25. Jahrestag der DDR
 

Wie bereits vor langer Zeit über eine Nachricht per YouTube angekündigt, habe ich euch nun endlich die im Thema erwähnte Münze geschickt. Rückmeldung wäre nett, wenn sie bei euch angekommen ist.

Mit roten Grüßen,
Carsten

   
 
22  
Name: Manfred (sachsengold60@arcor.de)         
Datum: Mo 24 Okt 2011 21:57:11 CEST
Betreff: Respekt vor dieser Leistung!
 

Liebe Freunde,
im tiefsten Westen den Mut aufzubringen, vorurteilsfrei über die DDR zu informieren verdient meinen größten Respekt. Gut ist es auch, die Ausstellung oder Museum mit inhaltlichen Veranstaltungen zu begleiten. Ich wünsche Euch viel Erfolg und eine Menge neuer Mitglieder für den Förderverein. Herzliche Grüße aus Sachsen, Manfred

   
 
21  
Name: sabine meise (meesen_2000@yahoo.de)         
Datum: Mo 24 Okt 2011 21:15:29 CEST
Betreff: Großartig!
 

Endlich!! - möchte man rufen.
Noch immer treffe ich auf "Wessis", die den Medienberichten über die DDR glauben. Seit 1,5 Jahren lebe ich (Berlinerin 2. Generation Ost) in München und treffe hier sogar auf den "Gemeinen Wessi" (der Wessi in seinem Ursprung). Diese Spezies, charmant und freundlich, hatte keine DDR-Verwandten und sah auch bisher keinen Grund, in den Osten der Republik zu fahren. Keine Obdachlosigkeit in der DDR? - "Ach so, nicht gewusst". Das DDR-Bild exotisch wie essentialistisch - schon fast amüsant schlicht.
Neben dieser Spezies lebt hier auch der "undialektisch denkende Wessi". Dieser hat vielleicht  Leipzig oder Dresden gleich nach der Wende besucht und die Einschätzung parat: "graue, runtergekommene Häuser". Mein Verweis, dass in der DDR auch niemand auf der Straße erfrieren musste, verwirrte mein Gegenüber.
Die "Aufklärungsarbeit" hier ist vergnüglich wie anstrengend. Deshalb begrüße ich euer Museum sehr - vielleicht entsteht ja irgendwann ein solches auch in München ("Ossis" gibt es hier jedenfalls zur Genüge).
Noch scheint das Museum etwas Uniform- und Männer-lastig zu sein, aber das wird sich mit Sicherheit in den nächsten Jahren "rauswachsen". Euch wünsche ich jedenfalls weiterhin viel Energie, dieses Projekt weiterzuführen!

20  
Name: Heike Hörig (heikehoerig66@aol.com)         
Datum: Mo 24 Okt 2011 17:27:39 CEST
Betreff: Super!
 

Durch die heutige Ausgabe der "junge Welt" wurde ich auf euch aufmerksam. Ich finde dieses Museum einen superwichtigen Beitrag zum kulturellen Gedächtnis in diesem Staat. Nur was erinnert wird, wird bewahrt. Die bürgerliche Geschichtsschreibung beschränkt sich auf die Delegitimation der DDR, um das eigene Unrecht, dass in diesem Staat BRD stattfindet, zu legitimieren. Das Museum kann helfen, der staatlich verordneten Geschichtsklitterung den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Ich wünsche euch viel Glück und viele Besucher. Vor allem Schulklassen sollten auch reinschauen.

Heike Hörig

   
 
19  
Name: Gerhard (mogela@googlemail.com)         
Datum: Di 04 Okt 2011 22:11:13 CEST
Betreff: DDR
 

Durch die junge Welt bin ich auf Euch gestoßen, gut aufgemacht die Seite und in der zeit der tägl. Hetze gegen die DDR +++++++ , es wird vieles verklärt und die heutige BRD oft als DDR II betitelt, doppelter Blödsinn.
Bochum ist für mich ein wenig weit, das Net bringt es näher, werde bestimmt öfters noch raufgehen.
Schade an der ganzen Entwicklung ist, die kommunistischen Kräfte sind schwach, zerstritten und daher heute kaum von Bedeutung.

Mit kommunistischen Gruß
Gerhard (Mitglied der KPD(B))

PS:
Mitbegründer und langjähriger Vorsitzende der KPD und später der KPD(B) Hans Wauer wäre bestimmt auch davon angetan.

   
 
18  
Name: Andreas (schorschy2008@googlemail.com)         
Datum: Di 12 Jul 2011 11:50:47 CEST
Betreff: deine HP ist super!
 

Hallo Andreas, habe gelesen "Die DDR im Ruhrgebiet". Interessantes Thema...aber WIR haben diese Mauer nicht gewollt! Es sollte nach dem 2. Weltkrieg ein freies demokratisches Deutschland werden. Wilhelm Pieck hat sich dafür stark gemacht genauso wie viele andere Kommunisten die durch die Hölle des Faschismus gegangen sind. Die Teilung Deutschland haben andere Politiker herbeigeführt und das im Interesse der deutschen Bourgeosie (Grundgesetz, eigene Währung etc.) "lieber ein halbes Deutschland ganz als ein ganzes Deutschland halb!" so waren die Worte Konrad Adenauers und so geschah es. Aber es würde zu weit gehen hier an dieser Stelle noch weiter darauf einzugehen.

Übrigens: Eine Super-HP hast du dir hier aufgebaut, Andreas! Dafür von mir die herzlichsten Glückwünsche und volle fünf Sterne ***** !

Ich hoffe wir werden noch sehr oft darüben schreiben und vielleicht sogar reden können! Bis dahin weiterhin viel Erfolg!

Rote Grüsse
Andreas
aus dem Mansfeldischen

Übrigens: Ich habe auch eine kleine HP aufgebaut. Du erreichst sie über folgenden Link www.unserherz.de Über einen kurzen Eintrag von dir in meinen Gästebuch würde ich mich sehr freuen!

   
 
17  
Name: Max (kommunist@max.yourweb.de)         
Datum: Mo 11 Jul 2011 09:41:21 CEST
Betreff: DDR-Kabinett Bochum
 

Hallo Genosse,
herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Seite und auch zu dem gesamten Projekt!
Leider erlebt man diese positive Einstellung zur DDR in der öffentlichen Wahrnehmung noch viel zu selten.
Es lebe die Erinnerung an die Deutsche Demokratische Republik !
Der erste deutsche Staat in dem den Peinigern und Ausbeutern des deutschen Volkes seine Grenzen im wahrsten Sinne des Wortes aufgezeigt wurden.
Der frei war von Arbeitslosigkeit, Prostitution, Drogen und Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
In dem es keine Obdachlosen und keine Armenküchen gab.
Der es gewagt hat seine Grenzen gegen innere und äußere Feinde zu schützen.
Und dem das bis heute nicht verziehen wird.
Ja zum sozialistischen Deutschland!

Mit kommunistischen Grüßen Max
http://nva.max.yourweb.de/

   
 
16  
Name: Gernhold Klemm (sggklemm@web. de)         
Datum: So 03 Apr 2011 15:41:45 CEST
Betreff: Herzliche Grüße  aus Berlin vom www.mein-ddr-museum
 

Hallo Andreas Maluga, als „ Gerechtigkeitsfanatiker“ fasziniert mich das DDR - Kabinett Bochum von Aussagen und Inhalt. Das „Warum? Weshalb? Wofür?“ spiegelt einen hohen Anspruch wieder und ist ein einzigartiges Programm die Geschichte der DDR nicht verteufeln zu lassen. Aber ich weiß auch, dieses Vorhaben erfordert viel Standhaftigkeit, Ausdauer und Stehvermögen. Dazu wünsche ich Euch gute Einfälle und viel Zulauf. Ich würde mich freuen wenn wir unsere Kontakte weiter ausbauen und Ihr Einiges aus meinen kleinen persönlichen DDR - Museum übernehmen würdet.
Gernhold Klemm
Berlin – Altglienicke

15  
Name: Gero Bastian (GeroBastian@t-online.de)         
Datum: Fr 01 Apr 2011 13:17:43 CEST
Betreff: Grüße vom Trabant-Club-Sputnik e.V.
 

Nach dem Besuch Ihrer Homepage stand sofort fest; da muß ich hin!!!
Den Besuch Ihres Museums kann ich nur empfehlen.
Zu jeder Uniform gibt der Leiter des Museums sofort und gern kompetente Auskunft.
Für den Trabant-Club-Sputnik e.V.

Gero Bastian

   
 
14  
Name: DDR-Kabinett-Bochum e.V. (info@ddr-kabinett-bochum.de)         
Datum: Mi 22 Dez 2010 21:31:56 CET
Betreff: Beste Wünsche zum Jahreswechsel
 

Wir wünschen allen Besuchern unserer Internet-Seite schöne Festtage und einen friedlichen Jahreswechsel mit viel Gesundheit für das Jahr 2011 !

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Unterstützern des DDR-Kabinett-Bochum und freuen uns auf weitere zahlreiche Besucher im neuen Jahr !

Freundschaft !

Im Namen des DDR-Kabinett-Bochum e.V.
Andreas Maluga
1. Vorsitzender

   
 
13  
Name: Stephan Krützner (SteffchenK@aol.com)         
Datum: So 19 Dez 2010 20:19:04 CET
Betreff: Geflügelte Jahresendfeier
 

Hallo, ihr Lieben,
danke noch mal für die Einladung und den schönen Abend.
Kontaktiert mich einfach, wenn ihr mal wieder musikalische Unterstützung braucht.

Drushba
Stephan

   
 
12  
Name: Jürgen Hartwig (ossieleinhartwig@web.de)         
Datum: Mi 01 Dez 2010 17:45:04 CET
Betreff: Stratseitenpräsenz auf www.ddr-postkarten-museum.de
 

Wir finden Eure Seiten auch gut und haben diese ab 1.12. auf unserer Startseite platziert, so daß unsere Besucher (aus 44 Ländern)
nun auch zu Euch direkter hinfinden bzw. von Eurer Existenz erfahren. Auf gute Zusammenarbeit für jetzt und später bedankt sich schon jetzt der Direktor des ersten virtuellen Postkarten-Museums Deutschlands, J. Hartwig aus Berlin - die größtmöglichen Sammel- und Besuchererfolge für 2011 !!!

   
 
11  
Name: Wolfgang Klötzer (Wolfgang.Kloetzer@freenet.de)         
Datum: Mo 22 Nov 2010 17:25:16 CET
Betreff: Grüße aus Dresden
 

Hallo Andreas,
mit großer Freude habe ich Euer DDR Kabinett im Internet besucht und festgestellt, Euch fehlt ja wirklich der Platz. Bei uns in Dresden Radebeul gibt es ein solches DDR Museum auch, nur haben die Platz ohne Ende und können ganze Wohnungseinrichtungen und vieles, vieles mehr zeigen. Solltet Ihr mit dieser Einrichtung noch keinen Kontakt haben wäre es mir eine Freude euch diesen zu machen, sagt einfach Bescheid. Denn wie notwendig gerade die Aufarbeitung und Richtigstellung der DDR Geschichte ist, zeigt sich ja täglich ohne Ende.Viele Menschen haben ja gar keine böse Absicht, wenn sie über die DDR schlecht reden. Sie hören es in Funk und Presse und wissen es einfach nicht besser.
Ich denke gerade das ist ja eine Arbeit ohne Ende, wenn Deutschland wirklich "einig Vaterland" sein will, und Ihr habt es angepackt. Allein dafür gebührt Euch Dank auch von uns, den "Ossis". Ja sicher kann und werde ich zukünftig auch noch so manches Stück für Eure Sammlung finden und beisteuern.
Ich wünsche Euch auf alle Fälle einen langen Atem, viele Mitstreiter, Geduld und viel, viel Glück, denn manches Exponat wird man nur zufällig finden und ich verspreche Euch, wir werden bei jedem unserer Konzerte die Zuschauer auffordern, Sachzeugnisse an Euch zu senden, statt sie wegzuwerfen.
In diesem Sinne, Erfolg bei der Arbeit, eine Bären-Gesundheit, und 200 Jahre Leben!

Euer Singeclub "Ernesto Che Guevara" aus Dresden mit Roten Singegrüßen

10  
Name: Lothar Werner (werner.lothar@t-online.de)         
Datum: Mo 22 Nov 2010 15:15:25 CET
Betreff: Schöne Ausstellung zur DDR Geschichte
 

Eines schöne und gelungene Ausstellung zum Thema DDR-Geschichte.
Sollte ich mal in der Gegend sein, werde ich mir die Zeit für eine Besichtung gerne nehmen.

Mit besten Sammlergrüßen aus Bayern

Lothar Werner
Mail: werner.lothar@t-online.de
Homepage: www.ddruniformen.de

   
 
9  
Name: Rudolf D. (magdeburgerboerde@arcor.de)         
Datum: Fr 05 Nov 2010 18:30:56 CET
Betreff: Besuch im DDR Kabinett
 

Liebe Freunde !
Ich will Euch nur mitteilen, das sich der für mich weite Weg wirklich gelohnt hat ! Die Räume sind, trotz der Fülle, übersichtlich und bis ins kleinste Detail sehr gut gestaltet. Ich hätte noch Stunden in den Dokumenten und besonders den Brigadebüchern blättern können. Ich hoffe für Euch, das Ihr weitere Förderer findet und auch noch viele weitere Sachen aus DDR-Zeiten erhaltet. Ich werde selber in den nächsten Tagen mal sehen was ich Euch noch schicken kann.
Beste Grüße, Rudolf

   
 
8  
Name: Hartmut (falkier3780@yahoo.de)         
Datum: Do 04 Nov 2010 22:22:28 CET
Betreff: Wider der Delegitimierung und Verunglimpfung des ersten Deutschen Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden
 

der keinen Krieg führte, sondern mit einer vorausschauenden Politik in Freundschaft und Solidarität mit allen Völkern in der Welt zum Frieden beitrug. Vermittelt genau diese Tatsache der jungen Generation

ladet Schulklassen und Studenten in euer Kabinett ein und lasst euch in eurer Arbeit nach den Worten Erich Weinerts inspirieren:

"Den Gedanken Licht, den Herzen Feuer,den Fäusten Kraft."

Solltet Ihr musikalische Umrahmung in eurer musealen Umgebung benötigen, dann schaut hier vorbei: www.ostwelle.de

Für die Zukunft wünsche ich eurem Kabinett viel Erfolg.

In kommunistischer Verbundenheit Hartmut

   
 
7  
Name: Museum-Kulturzentrum FÜNTE (kulturzentrum-fuente@web.de)         
Datum: Mo 25 Okt 2010 19:20:11 CEST
Betreff: Etage für das Museum
 

FÜNTE
Haus der Kunst, Litgeratur und Musik
Gracht 209 - Mülheim a.d. Ruhr (Heissen/Ausfahrt A4o)
.....................................................
Ich kann Ihnen über unserer Museums-Galerie eine ganze Etage in einem historischen Haus für Ihr DDR-Museum anbieten.
www.fuente-kulturzentrum.de

   
 
6  
Name: Klaus-Dieter Erber und Angela Erber (klaus-dieter.erber@gmx.de)         
Datum: Sa 09 Okt 2010 19:33:30 CEST
Betreff: Privates Polizeihistorisches Museum "Deutsche Volkspolizei" Pfaffroda-Schönfeld, Erzgebirge
 

Durch unseren Bekannten Herrn Hans Fricke aufeinander aufmerksam gemacht grüßen wir die Freunde in Bochum. Uns eint der Gedanke, über ideologische Hemmschwellen hinweg geschichtliches zu bewahren und die Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik fair und seriös aufzuarbeiten und zu erhalten. Wir sind keine "ewig gestrigen" die ihr Ansinnen nur auf das Sammeln von Gegenständen beschränken- des Besitzes wegen, sondern wollen mit unseren Aktivitäten die Erinnerung wach halten, an eine Zeit als es noch zwei getrennte Deutsche Staaten gab und für viele ein Stück eigener Identität erhalten. Weder die DDR noch die Deutsche Volkspolizei haben die demokratische Traditionslinie der Deutschen Arbeiterbewegung verlassen. Und diese Traditionslinie aufzuarbeiten, weiter zu erschließen und fortzuführen ist unser Ziel. Die jungen und nachfolgenden Generationen können ihre Gegenwart und Zukunft nur dann verstehen und gestalten wenn sie die Geschichte ihrer Eltern und Großeltern kennen.
Wir, das DDR Museum in Bochum und das Polizeihistorische Museum in Pfaffroda sind zwei Mosaiksteine im Kreise vieler Gleichgesinnter- und stehen zu einem Stück Deutscher Geschichte.
mit einem herzlichen Glück Auf
Klaus-Dieter und Angela Erber

5  
Name: Walter (zechenturm1947@arcor.de)         
Datum: Mi 14 Apr 2010 21:37:12 CEST
Betreff: Glückwunsch
 

Habe mir die Ausstellung angesehen und kann nur sagen: Eine gelungene Sache ! Werde bestimmt noch einmal vorbeischauen, da man die Eindrücke auf einmal gar nicht verarbeiten kann.
Allein die Anzahl von unterschiedlichen Uniformen ! Habe ich nicht einmal im früheren Armeemuseum der DDR in Dresden zu sehen bekommen. Also, macht weiter so !

Beste Grüße, Walter

   
 
4  
Name: Ronny aus Nordhausen (roteroktober1918@arcor.de)         
Datum: Mo 12 Apr 2010 21:51:03 CEST
Betreff: Prima Idee !
 

Bin beim googeln auf diese Seite gestoßen. Ich muß sagen finde Eure Idee eine DDR Ausstellung im Westen zu betreiben große Klasse. Laßt ja nicht alles was einmal war,untergehen. Aus allen Zeiten wird Geschichte bewahrt und ausgerechnet die DDR wollen manche verleugnen. Also macht weiter so!
Viele Grüße aus dem Harz, Ronny

   
 
3  
Name: Uwe Grosche (ugrosche@gmx.de)         
Datum: So 11 Apr 2010 15:49:19 CEST
Betreff: Glückwünsche nach Bochum
 

In den Bundesländern welche zur DDR gehörten gibt es ja bereits eine Vielzahl von DDR Museen und Ausstellungen, welche auf privater Initiative betrieben werden. Warum also nicht auch ein DDR Kabinett in Bochum? In der gegenwärtigen Zeit wird viel in den Medien und von der Politik geredet, die Geschichte der DDR der Jugend intensiver vertraut zu machen. Aber viel mehr ist dazu nicht geschehen.
Vor allen ist das Positive an Eurem Kabinett, das ihr die Darstellung nicht auf die SED Diktatur,die Stasi und Unrechtsstaatlichkeit festlegt, sondern eine Geschichte aller Bereiche der DDR Geschichte zum Anfassen macht.Es geht auch den Betreibern von privaten DDR Ausstellungen in der ehemaligen DDR darum, die Geschichte zu bewahren und dies in Form von Sachgegenständen und Berichten von Zeitzeugen aus dieser Epoche.Somit läßt sich auch vieles besser vermitteln und erklären. Und damit muss man jetzt anfangen und nicht in 50 Jahren alles mühsam zusammen tragen.Ich bin der Überzeugung, das Ihr hier viel Unterstützung bekommen werdet und wünsche mir, das das DDR Kabinett Bochum erst der Beginn ist. Es geht nicht darum die DDR zurück zu holen, sondern sie Anschaubar zu machen und an allen Bereichen die es gab.
In Halle/Saale gibt es im Wohngebiet Silberhöhe zur Zeit eine sehenswerte Ausstellung "DDR - 40 vergessene Jahre". Auch dies ist Geschichte zum Anfassen und eine positive Sache.Vor allem für die Generation welche nach 1990 geboren wurde.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und vor allem viele Besucher
Uwe

   
 
2  
Name: Ludwig K., Berlin (meineheimatddr@arcor.de)         
Datum: Do 08 Apr 2010 14:07:31 CEST
Betreff: Viel Erfolg !
 

Auch in diesem Jahr wird ja versucht ein Geschichtsbild über die DDR durchzusetzen, das mit der historischen Wahrheit wenig zu tun hat. Deshalb wünsche ich den Initiatoren des DDR-Kabinett-Bochum viel Erfolg und zahlreiche Besucher !

   
 
1  
Name: DDR-Kabinett-Bochum (info@ddr-kabinett-bochum.de)         
Datum: Do 08 Apr 2010 11:38:51 CEST
Betreff: Sinn des Gästebuches
 

Wir freuen uns auf viele Einträge mit Lob oder Kritik in unser Gästebuch. Auf Grund von schlechten Erfahrungen können wir das Gästebuch aber nur in moderierter Form anbieten.

DDR-Kabinett-Bochum

Unser altes Gästebuch

Hier finden Sie uns:

DDR-Kabinett-Bochum e.V.
Harkortstr. 26

44866 Bochum

Kontakt:

Rufen Sie einfach an:

 

Terminabsprachen Besuch:

Eberhard Eick

Mobil: 0151 - 20 738 349

Tel.: 02327 - 58 942

e-mail: e.eick@ddr-kabinett-bochum.de

 

Veranstaltungen und Presse:

Andreas Maluga

Mobil: 01575 - 68 303 74

Tel.: (d.) 0234 - 1 39 39

e-mail: a.maluga@ddr-kabinett-bochum.de

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Ausstellungsbesuch

Nach Absprache.

 

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